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Herstellung/ Gewinnung von dentrischen Zellen


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Herstellung/ Gewinnung von dentrischen Zellen

Beitrag#1von Mano » 25. Mär 2008 12:12

Für die Vakzineherstellung werden den Pferden 400 ml Blut entnommen und über Dichtegradienten-Zentrifugation und Adhärenz an der Kulturschalenoberfläche die Monozyten isoliert. Nach Zugabe von bestimmten Zytokinen reifen die Monozyten in einem speziellen Kulturmedium in individuell spezifischer Zeit zudendritischen Zellen.

Inzwischen wird das Tumormaterial chirurgisch gewonnen und ein Tumorpulver präpariert. Dieses Tumorpulver wird zum ?Primen? der dendritischen Zellen eingesetzt. Diese Zellen nehmen das Tumormaterial auf, verarbeiten es und sind dann zur Antigenpräsentation bereit. In diesem Stadium werden die dendritischen Zellen ?geerntet?, die Vakzine hergestellt und unmittelbar darauf zur Impfung des Patienten genutzt. Die Vakzine wird um die betroffenen Tumore Intracutan appliziert. Die das
Tumorantigen präsentierenden Zellen induzieren im Pferdekörper eine spezifische Antwort zytotoxischer T-Zellen.

Mehr dazu hier: http://www.fzmb.de/pdf/sarkoid.pdf
Lg Anita
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Beitrag#2von Eline » 10. Mai 2008 22:50

Dendritische Zellen lassen sich aus Blutzellen im Labor in größerer Zahl herstellen und dann mit körpereigenen Tumorzellen stimulieren. Aus diesen Zellen wird danach ein zellulärer Impfstoff hergestellt, welcher das Immunsystem speziell gegen den Tumor aktivieren kann. Die durch die Tumorzellen geschulten dendritischen Zellen werden zur Impfung (durch Injektion in die Haut) in den Körper Ihres Tieres zurückgegeben. Über Blut- und Lymphbahnen gelangen die dendritischen Zellen zum Einen in die Lymphknoten, um dort eine Immunantwort in Gang zu setzen und zum Anderen erreichen die Zellen andere Orte, an denen sich metastasierte Tumorzellen befinden und können diese eventuell zerstören. Wie auch bei anderen Impfungen wird man diese in Abständen von einigen Wochen wiederholen. Ihrem Tier wird dann zu jeder Impfung unter Sedation Blut entnommen (je nach Tier Größe 4-100 ml), aus dem innerhalb von sieben Tagen dendritische Zellen hergestellt werden. Die Blutentnahme und die nach sieben Tagen erfolgende Impfung werden zunächst zweimal durchgeführt.

Bei manchen Patienten ist kein körpereigenes Tumorgewebe vorhanden, so dass die oben angeführte Stimulation der dendritischen Zellen mit Tumorzellen nicht erfolgen kann. Die dann ohne diese Zellen durchgeführten Behandlungen haben jedoch gezeigt, dass die erzeugten dendritischen Zellen ebenfalls eine spezifische Immunantwort hervorrufen können.

Belastungen und Nebenwirkungen der Behandlung sind sehr selten. Mögliche Abwehrreaktionen im Sinne einer Allergie, Autoimmunreaktion oder andere auftretende Beschwerden im Rahmen dieser Behandlung sind bisher nicht bekannt, sollten aber sofort Ihrem betreuenden Tierarzt mitgeteilt werden. Da wir Ihr Tier sowohl zur Blutentnahme als auch bei Gabe der Vakzine eventuell sedieren müssen, ist zu Beginn der Behandlung eine gründliche Allgemeinuntersuchung erforderlich.

Aus dem entnommenen Blut werden im Labor bestimmte Blutzellen gewonnen, die anschließend innerhalb von einer Woche zu dendritischen Zellen ?herangezüchtet? und auf den Tumor eingestellt werden. Diese Zellen werden anschließend dem sedierten Tier im Bereich des entfernten Tumors intracutan (das heißt in die Haut!) injiziert. Die Zellen stimulieren in den folgenden Tagen eine Immunantwort, die sich gegen rezidivierte bzw. metastasierte Tumorzellen richtet. Im Abstand von fünf Wochen erfolgen zwei weitere Behandlungen, bei denen jeweils eine erneute Blutentnahme notwendig ist.

Für weitere Fragen zu dieser Behandlungsmethode stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt Dr. Thomas Grammel
Schillerstraße 17-19
37520 Osterode
Tel.: 05522/90060
Fax.: 05522/900620
E-Mail: info@dr-grammel.de
Webmaster: admin@dr-grammel.de
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
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