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Infos zu Zytostatikas u.a. Salben Zovirax/Aldara/Efudix ....


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Infos zu Zytostatikas u.a. Salben Zovirax/Aldara/Efudix ....

Beitrag#1von Eline » 11. Jan 2008 13:13

"Der Ausdruck Chemotherapie bezeichnet die medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen (antineoplastische Chemotherapie) oder Infektionen (antiinfektiöse Chemotherapie, auch antimikrobielle Chemotherapie). Umgangssprachlich ist jedoch meistens die Behandlung von Krebs gemeint.

Die Chemotherapie verwendet Stoffe, die ihre schädigende Wirkung möglichst gezielt auf bestimmte krankheitsverursachende Zellen beziehungsweise Mikroorganismen ausüben und diese abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen. Hierbei macht man sich bei der Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten den unterschiedlichen Aufbau von mehrzelligen (Mensch) und einzelligen Lebewesen (Bakterien) zu nutze. Bei der Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen nutzen die meisten dieser Substanzen die schnelle Teilungsfähigkeit der Tumorzellen, da diese empfindlicher als gesunde Zellen auf Störungen der Zellteilung reagieren. Auf gesunde Zellen mit ähnlich guter Teilungsfähigkeit üben sie allerdings eine ähnliche Wirkung aus, wodurch sich Nebenwirkungen wie Haarausfall oder Durchfall einstellen können.

In der Behandlung von Infektionskrankheiten heißen diese Substanzen Antibiotika, Virustatika, Antimykotika und Anthelminthika; in der Krebstherapie Zytostatika." (Quelle: wikipedia.de - http://de.wikipedia.org/wiki/Chemotherapie)



Zyostatika sind Zellteilungshemmende Mittel, die bei Krebs oder Pilzbefalle eingesetzt werden.

5-FU Lederle von der Fa. Lederle oder Hoffman La Roche
oder als Warzenmittel Verrumal oder.....
Hauptbestandteil ist 0,05g Fluorouracil u.a. 0,25 Methyl-4-hydrobenzoat/ 0,15mg Propyl-4 hydrobenzoat/ Polysorbat60/ Prophylenglykol/Stearylalkohol/ Vaseline
bei einem Gramm Salbe.
Verwendung bei Aktinische Keratose, bevor daraus Hautkrebs entsteht.

Fluorouracil: Es ist ein Antimetabolit, es wird bei der Zellteilung aufgrund der Strukturähnlichkeit mit den Pyrimidinbasen Cytosin und Thymin statt dieser in die DNA eingebaut. Die entstehende DNA ist nicht funktionsfähig. 5-FU hemmt über komplexe Mechanismen die RNA- und DNA-Synthese darüber hinaus auf verschiedenen Ebenen. So hemmt 5-FU die Thymidylat-Synthetase und somit die Methylierung der Deoxyuridyl-Säure zu Thymidyl-Säure, die für die Bereitstellung der Pyrimidine für die DNA-Synthese notwendig ist.

Methyl-4-hydroxybenzoat, ist nur ein Konservierungsstoff, nämlich E218
deklariert als: PHB-Ester
Name: PHB-Methylester, Methyl-p-hydroxybenzoat
Substanzgruppe: Konservierungsmittel
Vorkommen: Wird künstlich hergestellt.
Eigenschaften: Starker metallischer Eigengeschmack. Zerstören Eiweiße im Zellkern und der Zellmembran. Wirken gegen Hefen, Pilze und Bakterien.

Prophyl-4- hydroxybenzoat, ebenfalss ein Konservierungsstoff E217 deklariert als: PHB-Ester
Name: PHB-Propylester Natriumsalz, Natriumpropyl-p-hydroxybenzoat
Substanzgruppe: Konservierungsmittel
Vorkommen: Wird künstlich hergestellt. Natriumsalz des PHB-Propylester, Propyl-p-hydroxybenzoat

Eigenschaften: Starker metallischer Eigengeschmack. Zerstören Eiweiße im Zellkern und der Zellmembran. Wirken gegen Hefen, Pilze und Bakterien

War da schon mal auf der Suche, wird auch öfters unter Zellgift 5-FU Lederle bei der Sarkoidtherapie angesprochen, letztlich wieder ähnlich der Liverpoolcreme, die u.a.Fluorouracil beigemischt hat.

weitere Salben:
Efudix, Hersteller Valeant, verschreibungspflichtig, Preis 20g um die 40?
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Aldara/Imiquimod
Imiquimod ist ein Imidazo-Chinolin-Derivat, das zugelassen wurde zur Behandlung äußerlicher Feigwarzen (Condylomata acuminata), die durch humane Papillomviren verursacht werden. Die Viren werden meistens durch sexuelle Kontakte übertragen und durch feuchtes Klima oder Hautschäden begünstigt.

Die anfangs stecknadelkopfgroßen Knötchen können sich zu größeren Wucherungen entwickeln und unter Umständen maligne entarten. Bisher standen bei der Therapie chirurgische Maßnahmen im Vordergrund. Daneben wurde äußerlich Podophyllotoxin angewendet und Interferon sowohl lokal als auch systemisch verabreicht. Imiquimod wirkt nicht direkt antiviral sondern zeigt immunmodulierende Wirkung. Seine antivirale Wirkung wird auf eine durch Cytokin induzierte Aktivierung des Immunsystems zurückgeführt. Der genaue Mechanismus ist unbekannt. Es wird angenommen, daß Imiquimod an den Oberflächenrezeptoren der Zellen des Immunsystems wie Monozyten und Makrophagen bindet und die Phosphorylierung von des Transkriptionsfaktors NF kappa B (kappa-Gene Enhancer Bindung Protein) und von Faktoren für die Transkription des IFN über die Aktivierung der Tyrosinkinase und der Proteinkinase C stimuliert. Auf diese Weise wird die Synthese von IFN, TNF, IL-1, IL-6 und IL-8 induziert. In einer placebokontrollierten Studie konnte die Wirksamkeit der fünfprozentigen Creme belegt werden. Innerhalb von 16 Wochen verschwanden bei 50 Prozent der Verumgruppe die Warzen vollständig, in der Placebogruppe nur bei 11 Prozent. Frauen schienen besser anzusprechen als Männer. Vergleichstudien gegen Podophphyllotoxin liegen bisher nicht vor.
http://de.wikipedia.org/wiki/Imiquimod

15g um die 100? verschreibungspflichtig
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