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Schwedenkräuter


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Schwedenkräuter

Beitrag#1von Eline » 12. Jan 2008 00:13

liest man auch öfters im Bezug zum Equinen Sarkoid in den Foren, ich hab mal die Inhaltsstoffe etwas
aufgelistet und deren Volksmedizinische Bedeutung dazugeschrieben.

der Hollunder: Volksmedizin: frisch gepflückte Blätter gekocht in Milch kurz aufkochen und als Blätterbrei auf blutende Hämorrhoiden legen ....
Schwedenkräuter: Aloe,Wermutpulver o. gelber Enzian In der Volksmedizin gegen Fieber, Gicht, Hypochondrie, Malaria, Darmparasiten und Alkoholismus.
Myrrhe wirkt auf der Haut desinfizierend, zusammenziehend und fördert die Narbenbildung
Safran ist ab 5g toxisch und wurde früher eingesetzt um Frühgeburten auszulösen, ab 20 g tödlich und teuer, Gramm bei 14?
Sennesblätter ....Senna fand bis ins Mittelater weniger gegen Verstopfung als vielmehr bei Infektionskrankheiten wie Lepra, Magenerkrankungen und Augenleiden Verwendung.
Kampfer (japanischer Naturkampfer) Zahnmedizin zur Desinfektion von infizierten Wurzelkanälen, EU zugelassener Wirkstoff gegen Milbenbefall bei Bienen. Tödliche Dosis bei menschen ist 20g.
Rhabarberwurzel reich an Oxalsäure, gegen Milben und Läuse
10g Zittwerwurzel Manna: Das ?Manna?, der erstarrte, mannitolhaltige Baumsaft der Manna-Esche. Wird Hustenmitteln und Abführmitteln zugegeben
Theriak venezian, wobei das Unsinn ist, denn Theriak ist ein uraltes Heilmittel und besteht wieder aus folgenden sachen Opium, spanischen Wein, Angelikawurzel, Virginenhohlwurzel, Baldrianwurzel, Meerzwiebel , Zitwerwurzel, Zimt, Kardamom, Myrrhe, Eisenvitriol; Honig .... bis zu 300 Sachenmehr ..sehr geheim :-) Hergestellt eben in Venedig oder Nürnberg. Ganz früher war es Fenchelsamen, Anis und Kümmel.
Eberwurzel: In Essig gekocht vertreibt der Asud die Raude und andere Hautunreinigkeiten, ebenso beseitigt dieser Absud auch das Zahnweh. Wunden und Geschwüre reinigt und heilt ein Weinabsud der Wurzel.
Angelikawurzel /Engelwurz enthält Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harz und organische Säuren auf. Die Berührung mit dem Kraut kann zu ?chemischen Brandwunden? . führen. Engelwurz gilt nach wie vor als Universalheilmittel, das antibakteriell wirkt und auch gegen Schimmelpilze.

so gesehen könnten sogar ein paar Sachen gegen das ES helfen
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Eline
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Beitrag#2von Henry » 19. Jan 2008 21:06

Meine Stute hat ES erblich bedingt. Bei Ihr gingen erste Knubbel aber nach Bedeckung (wahrscheinlich hormonell bedingt) weg. Ihr Fohlen bekam die Warzen dann mit 3 Jahren aber richtig heftig. Leider war Laura da schon das 2. Mal zugelassen. Wir haben alles mögliche probiert, operiert (rausgeschnitten), mehrmals vereist, es kamen immer wieder neue. Da wir sie wenigstens noch fahren konnten, habe ich sie behalten. Meine Frau hat ihr Hausmittel, was sie gegen alles auch bei sich einsetzt in einen Zerstäuber gefüllt und wir haben dann immer wenn wir beim Pferd waren eingesprüht, auch auf die wunden Stellen. Nach ca. 2 Monten wuchsen die Warzen nicht weiter, sondern trockneten immer mehr aus. Manchmal ging der Grind ab, und das sah dann nicht schön aus, aber es wurde immer besser. Nach ca. einem halben Jahr war alles fast weg. Nun weiß ich zwar nicht, ob es an der Schwedenkräuterbrühe gelegen hat (ein Teil der Pferde wird im Alter von 5-6 Jahren auch von allein gesund) aber wir waren wirklich froh. Als der Wallach dann 3 Jahre war, ging der Mist bei ihm los. Wir haben sofort wieder eine Mischung angesetzt und intensiv behandelt. Hier mussten wir den Schwamm nehmen, da der den Zerstäuber am Kopf nicht abkonnte. Aber wir hatten nach 2 Monate alles weg und seit einem Jahr Ruhe. Da das Mittel völlig ungefährlich ist und die Ansatzmischung in jeder Apotheke recht billig zu kaufen ist, solltet Ihr das ruhig probieren. Hilft wie gesagt auch gegen vieles andere. Ansatzanleitung steht auf der Packung, ansonsten Schwedenkräuteransatzmischung mit hochprozentigem Korn (>40%) ansetzen, stehen lassen, bis die Brühe braun ist und dann wie beschrieben mgl. oft einsprühen oder anders einweichen.
Viel Glück Henry
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Beitrag#3von Leonida » 19. Jan 2008 21:16

Hallo Henry,

oh, das hört sich ja spannend an.

Du schreibst, dass es bei Deiner Stute nach der Bedeckung weg ging und Du vermutest, evlt. durch die hormonellen Vorgänge.

Hatte die Stute vorher hormonelle Auffälligkeiten?

Bei meiner (wird dieses Jahr 6) ist der Hormonhaushalt nämlich meist recht durcheinander. Hatte auch schon überlegt, sie mal decken zu lassen, was aber eben wegen der Gefahr der Vererbung für mich doch ausscheidet. :roll:


Liebe Grüße
Steffi
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Beitrag#4von Henry » 21. Jan 2008 14:12

Hallo Steffi,

zum Zeitpunkt der Bedeckung habe ich die Sache noch gar nicht so ernst genommen. Erst später ist mir die häufige Erkrankung mit ES bei den Halbgeschwistern von Laura aufgefallen. Der Hengst (Fly on) ist dann auch ganz schnell als Sportpferd (Wallach) in die USA verkauft worden.
Mit hormonell bedingt meine ich die hormonelle Umstellung durch die Trächtigkeit. Ich lasse aber Laura und auch die Tochter Luna nicht mehr zu, obwohl beide mit sehr guten Werten eingetragen wurden und Laura eine Top-Stute mit Super-Vererbung ist.
Bevor Dur an Deinem Pferd rumoperieren lässt, versuch das ES mit solchen Hausmitteln bisschen aufzuhalten. Wie gesagt, aus meinen bisherigen Recherchen kann ich sagen, dass ca. 1/3 durch Behandlungen weg gegangen ist, 1/3 im Alter von 6-7 Jahren von allein und 1/3 nicht kuriert werden konnte.

Viel Glück

Henry
Henry
 

Beitrag#5von Leonida » 21. Jan 2008 14:24

Hallo Henry,

vielen Dank für Deine Antwort.

Nein, nein, eine OP der Sarkoide kommt für uns sowieso nicht in Frage. Das größte Sarkoid behandle ich momentan mit CompX, die anderen behalte ich einfach mal im Auge. Das auf der Brust scheint kleiner geworden zu sein und auch das am Bauch ist momentan schön unverdächtig.

Was im Raum steht, ist eine Entfernung der Eierstöcke, da ihre Hormone immer wieder total verrückt spielen und sie zeitweise sehr hengstig ist. Ich selbst hab damit die wenigsten Probleme, aber es gibt ja noch andere Menschen, die ab und zu mal zum Füttern oder Misten rein müssen, und vor allem sie selbst ist dann immer mit sich und der Welt sehr unzufrieden, was sie dann auch öfters mal an unserer alten Stute auslässt.


Viele Grüße
Steffi
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Beitrag#6von taroza » 23. Mär 2008 21:44

hi henry,

klingt wirklich gut, vor allem weil es gleich bei zwei pferden gewirkt hat! kannst du mir genau sagen, wie die kräuter heißen? und welchen korn ihr zum ansetzen genommen habt?

Zum einsprühen finde ich auch klasse. das geht schneller als ewig salben. hilft das zufällig auch gegen fliegen?
taroza
 


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