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Silicea


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Beitrag#16von Mane » 5. Mai 2008 22:12

Hunter hat geschrieben:
ich kann natürlich keine Ferndiagnose stellen und würde dem Besi raten, sich an einen TA oder HP zu wenden, der das Pferd abhört und dann ein geeigntes homöopathisches Mittel verordnet.


das Pony ist schon lange allergisch und steht deshalb auf Spänen. Es hustet nicht, hat aber Probleme beim Atmen - hört sich leicht rasselnd an, Bauchatmung kann man sehen. Silicea brachte einen Schnupfen zum Vorschein, der gut abfloß, Die Probleme beim Atmen gingen nicht weg. Ein oder Ausmatmen muss ich noch einmal gezielt beobachten. Ich tippe mal auf astmatische Probleme und Ausatemprobleme.[/quote]

hmmm zum Schleimlösen verwende ich immer ganz einfach phytotherapeutisch Fenchelsamen. Das wirkt sehr gut.
wenn er schon eher asthmatisch ist, muss genau nach einem homöopathischen Mittel gesucht werden.
Bei meinem Pferd war Aralia D6 das passende Mittel, was schnell geholfen hatte. musst mal schauen und am besten einen THP hinzuziehen. :mrgreen:


@ Sunrise:
Silicea Globolies habe ich in der Phase gegeben, als das ES während der Behandlung so richtig siffi, eitrig und vor allem auch geschwollen war.
Siehe Fotos ganz oben.

LG Mane
Mane
 

Beitrag#17von Sunrise17 » 6. Mai 2008 15:18

@ Mane: und in welcher Potenz und wieviele?

Und was kann man sonst noch geben? Hab jetzt woanders (Tagebuch Penny) noch was von Misteln gelesen!? :?:
Es kann ja nicht immer regnen.
Sunrise17
 
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Beitrag#18von Mane » 7. Mai 2008 23:20

ich habe Globolies in D12 gegeben und zwar vier mal täglich so ca 8- 10 Stk ( weil einiger werden vom Pferd oft wieder ausgespuckt.

wahlweise kann man auch Tabletten verwenden, z.B. Schüsslersalz Nr.11 (heisst auch Silicea) davon dann vier mal tgl. eine Tbl.

Die Misteltherapie wird generell in der Tumor bzw Krebs herapie einesezt und gehört zu den alternativen Heilmethoden.

wenn du homöopathisch die Therapie unterstüzen möchtest, solltest du dir die Arzneimittelbilder gut ansehen.
und dann das passende mittel herausfinden.
wenn man nicht selber ein Kompendium besizt, sollte man die Hilfe eines THP oder eines homöopathisch arbeitenden TA hinzuziehen.

LG Mane
Mane
 

Beitrag#19von Smacksiekuss » 13. Mai 2008 08:30

Hallo Mane,

welches Kompendium würdest Du denn empfehlen? Ich finde da garkein Passendes speziell für Pferde.

LG
Smacksie
Smacksiekuss
 

Beitrag#20von Sunrise17 » 13. Mai 2008 17:22

Jau, das würde mich auch mal interesieren! :mrgreen:
Es kann ja nicht immer regnen.
Sunrise17
 
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Beitrag#21von Hunter » 14. Mai 2008 11:17

Sunrise17 hat geschrieben:Jau, das würde mich auch mal interesieren! :mrgreen:


Ich hatte gestern einen Tierheilpraktiker da. Der hat mir nach drei mal um mein Pferd schleichen und Pferd fühlen die eigenwilligen charakterlichen Eigenschaften meines Pferdes so detailiert und umfassend aufgezählt, dass mir der Atem stockte. Das war einfach mal meine Erfahrung aus drei 1/2 Jahren in 5 Minuten erfasst.
Das ist ja letztendlich die Grundlage der Auswahl von homeopathischen Mitteln. Er meinte, dass man zwar viele Ansätze auf das Pferd übertragen kann, aber es dann doch noch genug Unterschiede hinsichtlich Verhalten, Auswirkungen, Grenzen und Dosierung gibt.

Für die Silicea gab er mir den Tip nicht mehr als 2 Tabletten am Tag zu geben, um nicht zu massiv einzuwirken.
Hunter
 

Beitrag#22von Mane » 16. Mai 2008 23:43

tja, ein Kompendium, speziell für Pferde kenne ich auch nicht.
es gibt ganz brauchbare Bücher, z.B. "unsere Pferde- gesund durch Homöopathie"

solche Bücher sind für einfache und häufige Erkrankungen ausreichend. Reichen aber für speziellere Erkrankungen oft nicht aus.

ich habe das komplette Kompendium von J.T. Kent inklusive der kompletten Materia Medica.
das ist aber für den Hausgebrauch zu aufwendig und auch zu teuer...

Wenn ihr als "Hobby-Anwender" in den Handelsüblichen "Nachschlagewerken" nicht fündig werdet, solltet ihr einen THP hinzuziehen.

LG Mane
Mane
 

Beitrag#23von Sunrise17 » 17. Mai 2008 00:04

Ich hab leider mit den HP´s bei uns in der Umgebung ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich warte quasi noch auf den richtigen. :lol:

Dann gibt´s halt erst mal nur Comp X und nix innerliches dazu.
Es kann ja nicht immer regnen.
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Beitrag#24von Mane » 17. Mai 2008 00:34

ja Sunrise,

die Richtigen Homöopathische Mittel zu finden, ist viel Arbeit, und man braucht auch ne Menge Erfahrungen dafür.
Sonst bringen die Mittel leider nicht viel.

Und nen guten HP zu finden ist wirklich nicht leicht.
Selbst die Dozenten, die die THP ausbilden sind nicht immer für jeden "Schüler" geeignet.
Mir hat sogar mal einer so lange ein "Pendel" in die Hand gedrückt, bis das Pendel endlich ausgeschlagen hat... (zufällig) bei dem Mittel, an dass ich sowieso schon die ganze Zeit dachte... lol

Ist also wirklich auch nicht mein Ding. Ich behandle meine Tiere nur so lange selbst, wie ich auch noch Erfolge sehe. Ansonsten bin ich einfach ein Anhänger der guten, alten Schulmedizin.
Mane
 

Beitrag#25von Sunrise17 » 17. Mai 2008 08:44

So sehe ich das auch. ich habe mir auch immer mal wieder ein paar Bücher über Homöopathie und Naturheilverfahren gekauft, und wenn ich was wissen will schlage ich in drei oder vier nach und vergleiche die Ergebniss und nehme dann das, was mir am plausiebelsten erscheint. Ansonsten kommt TÄ und gibt was schulmedizinisches. Damit bin ich noch nie schlecht gefahren. Aber zum Glück war das Eselchen auch noch nie wirklich krank - ausser den blöden Dingern natürlich. :evil:
Es kann ja nicht immer regnen.
Sunrise17
 
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Beitrag#26von Plondy » 22. Mai 2008 10:22

Seh ich jetzt erst, darf ich dennoch korrigieren?
Silicea ist nich das homöopathische Scarpell, sorry, das ist Myristca Sebifera.

Auszug aus der Materia Medica von Dr. Steingassner zu Myristica:
.... gilt als das "homöopathische Messer". Myristica bringt eitrige Prozesse wie Abszesse und Phlegmonen zum Durchbruch oder zur Einschmelzung. ...

Ebenfalls Auszug aus der MM von Steingassner zu Silicea (auch ein Konstitutionsmittel):
... entfaltet seine Wirkung bei chronischen Krankheiten, die Wirkung setzt nicht schnell ein, geht aber sehr in die Tiefe und wirkt nachhaltig. Dadurch kann es zu einer langen Erstverschlimmerung kommen.
Wirkt auf Bindegewebe und die elastischen Gewebe, besonders der Lunge und der Gelenksbänder.
... Störungen des Immunsystems...
... Es bringt Abszesse zum Reifen, vermindert übermäßige Eiterungen. Sie werden zur Eintrocknung und Abkapselung gebracht. S. wirkt jedoch nicht am Höhepunkt der Eiterung, sondern nach der Eröffnung, oder wenn das Bindegewebe zu schwach für eine vollständige Heilung ist. ...
... Folge von Impfungen ...

Anders herum habe ich es noch in keinem Buch gelesen und es gibt ja bekanntlich viel Schrott auf dem Markt. Ferner habe ich schon gute Behandlungen bei Abszessen mit Myristica durchgeführt.

Ich hoffe ich durfte einen so kleinen Teil veröffentlichen.
Man darf natürlich nicht vergessen, dass, wie oben schon geschriben, Silicea auch ein Konstitutionsmittel ist!
Plondy
 

Beitrag#27von Hunter » 22. Mai 2008 11:28

Plondy hat geschrieben:Seh ich jetzt erst, darf ich dennoch korrigieren?
Silicea ist nich das homöopathische Scarpell, sorry, das ist Myristca Sebifera.

Auszug aus der Materia Medica von Dr. Steingassner zu Myristica:
.... gilt als das "homöopathische Messer". Myristica bringt eitrige Prozesse wie Abszesse und Phlegmonen zum Durchbruch oder zur Einschmelzung. ...

Ebenfalls Auszug aus der MM von Steingassner zu Silicea (auch ein Konstitutionsmittel):
... entfaltet seine Wirkung bei chronischen Krankheiten, die Wirkung setzt nicht schnell ein, geht aber sehr in die Tiefe und wirkt nachhaltig. Dadurch kann es zu einer langen Erstverschlimmerung kommen.
Wirkt auf Bindegewebe und die elastischen Gewebe, besonders der Lunge und der Gelenksbänder.
... Störungen des Immunsystems...
... Es bringt Abszesse zum Reifen, vermindert übermäßige Eiterungen. Sie werden zur Eintrocknung und Abkapselung gebracht. S. wirkt jedoch nicht am Höhepunkt der Eiterung, sondern nach der Eröffnung, oder wenn das Bindegewebe zu schwach für eine vollständige Heilung ist. ...
... Folge von Impfungen ...



3 HP/THP befanden ohne Wissen von einander für die "unterstützende" Behandlung der Nebenwirkungen beim Einsatz der xterra-Salbe, Silicea als das geeignete Mittel der Wahl. Nachdem was Du zu Silicea schreibst, sind doch genau die Fakten enthalten - im Gegensatz zu der Myristica, denn die ES sind ja keine eitigen Gebilde. Meine Erfahrung nach 2 Monaten Silicea-Gabe (2-3 Tabeltten D6) pro Tag neben der xterra-Behandlung sind:

- das die durch die xterra hervorgerufenenen Schwellungen des betroffenen ES-Bereiches gerade in den ersten Wochen der Behandlung innerhalb 2 Tage abklangen
- Die ES der Stufe 2 (in der geschlossenen Haut fühlbare Knoten, haarlose+schuppige Haut über den Knoten) ohne xterra -Behandlung sich erst auf ca. das 3fache verdickten und jetzt kleiner und weicher sind als zu Beginn der Behandlung vor 2Monaten
- das es keine "eitrig-siffenden" ES-Krusten gab
- außerdem sind die schuppigen Hautareale am Schweif weg
- Schnupfen oder Erkältungserscheinungen dauern nur 1-2 Tage und sind dann nicht mehr sichtbar, was ich darauf zurückführe, dass das sonst eher schwache Immunsystem meines Pferdes stabiler ist

Insgesamt finde ich Silicea als "unterstützende Behandlung" doch sehr sinnvoll.
Hunter
 

Beitrag#28von daddel » 22. Mai 2008 12:01

Ich glaube Plondy hat sich hier nur auf den Ausdruck "homöopathisches Messer" bezogen. Auf jeden Fall finde ich die Ausführung sehr interessant. DANKE!

Ob ich jetzt besser Silicea oder Myristika zur Unterstüztung bei der Sarkoid Behandlung gebe, muß ich selbst oder bzw. der HP/THP entscheiden.

Auf jeden Fall werde ich für mich selbst wahrscheinlich Silicea wählen. Mein Bindegewebe läßt inzwischen zu Wünschen übrig. Ich habe immer wieder Abzesse, die nicht vollständig abheilen und immer wieder ausbrechen. Also in dem Falle eher als Konstitutionsmittel für längere Zeit.
Lieben Gruß
Heike

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Beitrag#29von Plondy » 22. Mai 2008 12:39

Richtig, ich wollte nur beide Mittel in sich trennen, das es zu keinen Missverständnissen kommt.
Da aber sowohl das eine Mittel, als auch das andere Mittel bei ES vewendet werden kann, habe ich beide kurz mit ihren Unterscheidungen aufgeführt.

Soll nicht heißen das Silicea nicht wirken kann, oder das Ihr falsch beraten seit.
Ich denke das ist von Fall zu Fall verschieden und sollte halt eben von einem THP/ HP beurteilt werden.
Plondy
 

Beitrag#30von Mane » 22. Mai 2008 13:48

Leute,
es gibt soo viele homöopathische Mittel und noch mehr Lektüre darüber...

ich denke dass es eine ganze Menge hom. Möglichkeiten gibt, "Eiterungen hervorzubringen"

so oder so ähnlich steht es in vielen Kompendien geschrieben. Ich denke das ist es was mit dem homöopathischen Scalpell oder Messer gemeint ist...
ob nun Steingasser oder Kent oder sonst wer.

Wichtig ist, dass ihr immer das Mittel auswählt bzw auswählen lasst, das dem aktuellen Zustand des Patienten (Pferd) an meisten entspricht.

Ich hatte bei unserem ES mit Silicea recht gute Erfolge.

Myristica finde ich auch interessant, hab ich aber noch nie gebraucht/verwendet . da werde ich mal genauer nachlesen.
(bin noch nicht dazu gekommen, alle Arzneimittelbilder zu lesen... Bild
Mane
 

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