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Verbindung Sarkoidwachstum zu Impfungen


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Beitrag#16von Gaby » 23. Mär 2008 20:53

Nein

Resequin ist ein "Lebendimpfstoff" (wurde mir gesagt ?) gegen Influenza und Virusabort (Herpes).

Wenn Du mal googelst, wirst Du in diversen Foren darüber lesen können, daß es bei Resequin Impfungen
sehr oft zu Impfreaktionen oder sogar Impfschäden kommen kann.
Gaby
 

Beitrag#17von Mane » 24. Mär 2008 13:33

hier herrschrt ja leichte Impfverwirrung...

,,,ich trage auch mal zur weiteren verwirrung bei:

es gibt zwei Arten der Immunisiereung:

1. aktive Immuniesierung

die "normale Impfung" gegen Infektionskrankheiten, ist die aktive Immunisierung. Nach der Grundimuniesierung, meist zweimalige Impfung, ist der Organismus ein bis mehrere Jahre geschüzt. Das Immunsystem bildet dabei nach zwei bis drei Wochen nach der Impfung aktiv Antikörper.

2.passive Immunisierung
bei der passiven Imunisierung führt man dem Organismus Antikörper gegen die betreffenden Krankheitserreger zu. Der Schutz setzt dabei unmittelbar ein, hält aber nur zwei bis drei Wochen an. Diese Impfung wird nur bei unmittelbarer Gefahr einer Infektion durchgeführt.

Resiquin ist selbstverständlich, wie andere Präparate gegen Influenza auch eine aktive Immunisierung.
Das was bei Resiquin die Gefahr ist, ist die Tatsache, dass es ein kombinierter Impfstoff ist und zwar gegen Herpes (EHV1 und EHV4 glaub ich) diese Herpes Vieren lösen den ansteckenden Husten und den Virusabbort aus, und gegen Influenza[/color].
Deswegen ist der Impfstoff auch so teuer.

Ich musste mich letztes Jahr damit auseinandersetzen, weil die Stallbesitzerin, wo ich Reitunterricht genommen hatte, eine Resiquinimpfung von allen Pferden, die auf dem Hof sind gefordert hatte. Auch von mir, obwohl ich nur die Reithalle genutzt habe und mein Pferd nicht dort wohnen sollte.

Da meine Pfede aber eh schon im Frühling gegen Influenza (mit Duvaxin) geimpft wurden, habe ich dann im Herbst (05.10.2007), als es von der Stallbesi. gefordert wurde nur Herpes (EHV1 und EHV6) nachgeimpft.

Das ES wuchs aber ja schon vorher, wie mann anhand der Fotodoku von Whitney erkennen kann.
Während dieses Impftermins im Herbst hatte meine TÄ ja den Begriff "ES" das erste mal erwähnt. da hatte Whitney das schon...

Da ich die Reitanlage dort nicht mehr nutze, werde ich dieses Jahr wieder auf die Herpes- Impfung verzichten.

LG Mane
Mane
 

Sarkoid durch Impfung mit Resiquin?

Beitrag#18von Glaður » 6. Apr 2008 16:51

Hallo zusammen!

Ob das wohl möglich sein kann, dass durch diese "Totimpferei" der Tiere auch ein Sarkoid ausbrechen kann? Glaður ist ja nun Deckhengst, deswegen wurde er halbjährlich mit Resiquin geimpft. Komischerweise (wenn ich das jetzt mal so nachvollziehe) wurde es immer schlimmer, wenn frisch geimpft worden war.

Ich habe mich jetzt lange im Internetz schlau gemacht über Impferei von Hunden und Pferden und sage nun, Hund wird höchstens nur noch alle 5 Jahre geimpft, die Pferde gar nicht mehr. Die müssten so viele Antikörper im Blut haben, dass das noch für ein weiteres Pferdeleben reicht. :mrgreen:

Eine ganz schöne Seite ist http://www.haustierimpfungen.de/ . Ich glaube, die verlinken auch auf eine Seite über Großtierimpfungen. Meint ihr, dieses ganze Chemiezeug kann ein ES begünstigen?

Lg

Gesine
Glaður
 

Beitrag#19von taroza » 6. Apr 2008 17:28

Hi,

so vom Rückblick her, könnte es auch sein, dass Resequinn Impfung bei Caspar letzten Sommer die ES nicht grade gehemmt hat. Danach sind glaube ich die an Brust aufgetaucht, aber es könnte auch sein, dass die von Fliegen etc. im Sommer verbreitet wurden, dass kann ich halt nicht 100% sagen. Das erste große ist auf jeden Fall nach der Kastration gekommen. Mein TA meinte auf mein Anfragen wegen Impfung, dass ich das nicht zu stark damit in Verbdingung bringen soll. Kritisch ist bei Resequinn vor allem die Grundimunisierung. Die kann ein Pferd schon ganz schön beuteln. Aber wenn die erstmal da ist, soll sie nicht mehr so schlimm sein. (Ich werde Caspars zukünftige Impfungen aber auch möglichst trennen und mit HippoMun unterstützen (Zusatzfutter von St. Hippolyt).
taroza
 

Beitrag#20von Astrid » 10. Mai 2008 17:34

Hallo,

bei Beauty ist das Sarkoid erst gewachsen, nachdem ich sie habe gegen Influenza und Herpes impfen lassen. Sie wurde ihr ganzes Leben nie dagegen geimpft, da die Pferde sozusagen hinterm Haus wohnten und groß keinen Kontakt zu anderen Beständen hatte. Bedingt durch Umzug und Stallwechsel musste ich im neuen Stall gegen Herpes impfen lassen, da in dem Stall gezüchtet wurde. Beauty war zu der Zeit 14 Jahre alt. Ein paar Monate nach der Impfung habe ich die "Warze" das erste Mal entdeckt und was daraus geworden ist, das sieht man im Tagebuch. Ich impfe jetzt nur noch Tollwut und Tetanus bei Beauty. Mein anderes Pferd Cisco verträgt Influenza und Grippeimpfungen ohne Probleme und wird sie auch noch eine Weile bekommen, da es ja auf Turnieren leider Vorschrift ist. Was Beauty angeht, bin ich davon überzeugt, dass da ein Zusammenhang besteht zwischen Impfe und ES.

Grüßle,
Astrid
Astrid
 

Beitrag#21von Michi » 10. Mai 2008 22:02

huhu :)
ähm...Speedy wurde auch das Re. geeimpft, ein Jahr danach kastriert...meine jetztige Ta nimmt das Resiquin gar nicht...und wir impfen auch nicht alle 6 Monate, sondern 10 Monate. Alle 6 Monate bei Turnierprackern, da ist es Vorschsrift ...hab aber keinen Turnierpracker :mrgreen:
i müsst mal nachschauen, aber meine Ta impft die Mittelchen getrennt...
Glaubt ihr wirklich, dass durch das Resiquin ES entstehen kann? Impfschaden? ich meine, wenn dem so ist, warum wird das Zeug noch am Markt angeboten?????????
Speedy stand , als ich ihn gekauft hatte, neben Kühen...Rinder... die waren auf der Nebenweide...am Anfang dachte ich, er hätte sich verletzt, weil das Es so klein war...dem war aber nicht so :roll:
Michi
 

Beitrag#22von taroza » 10. Mai 2008 23:06

Ich glaube nicht, dass durch Resequinn ES entstehen. Das Problem ist, das Pferde mit Veranlagung zu ES, plus BPV Virusinfektion, plus schwaches Immunsystem eine Resequinnimpfung ganz schön mitnimmt. Besonders die Erst-Immunisierung, wie bei Beauty, haut da natürlich ordentlich rein. Mein TA meinte, wenn erstmal die Grundimmunisierung gegeben ist, ist es nicht mehr so heftig fürs Immunsystem. Aber wenn du halt Pech hast und ein ES Pferd hast, selbst wenn es zu dem Zeit noch keine Tumore ausgebildet hat, aber der Virus das Immunsystem schon angenagt hat und dann noch eine erste Resequinnimpfung dazu kommt beschäftigt sich das Immunsystem vorrangig mit der Impfung und die ES können wachsen. Es ist also eher eine indirekte Einflussnahme von Resequinn. Ich werde Caspar in Zukunft auch nur noch Influenza und Herpes getrennt impfen lassen, aber auch erst wieder, wenn wir nach dem nächsten Blutbild eine Besserung sehen und er die Impfung auch gut wegstecken kann.
taroza
 

Beitrag#23von daddel » 12. Mai 2008 10:44

Hi Astrid,
der Stallwechsel wird sicherlich auch einiges dazu getan haben. So wie ich es sehe, haben ca. 80% der Pferde die Sarkoide nach einem Stallwechsel bekommen.

Wir gehen immer davon aus, das dieser Stallwechsel auch etwas mit viel Stress zu tun hatte. Aber... mir kommt das schon etwas komisch vor.

Es gibt doch sonst auch noch viele Stressfaktoren bei Pferden?! Da sollten wir vielleicht auch mal eine Umfrage machen.
Lieben Gruß
Heike

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Beitrag#24von Astrid » 12. Mai 2008 14:07

Hallo,

ich denke mal, dass bei Beauty eben alles zusammen kam: langer Transport, Stallwechsel, Impfe... im alten Stall hatte sie übrigens Kuhkontakt, also nicht direkt aber es waren auch Kühe auf dem Hof, die hatten auch so ne Art Offenstall und Beauty hat schon mal geschnuppert. Wahrscheinlich ist es nicht der Stallwechsel an sich, so nach dem Motto oh neue Umgebung sondern die komplett neuen Keime und Bakterien auf die sich der Körper einstellen muss und was das Immunsystem stresst. Sie ist ja dann vor einem Jahr nochmal umgezogen, also auch wieder ein Stallwechsel aber hier in Ostwestfalen. Wollte zuerst mit dem Stallwechsel warten, da die Beautymaus durch den Zaun gegangen war und ihre Hinterbeine teilweise aussahen wie Hackfleisch, habs dann trotzdem riskiert und die Zaunverletzungen sind ohne Probleme verheilt. Das ES hat auf den inner-ostwestfälischen Stallwechsel überhaupt nicht reagiert, das wurde erst munter mit der Wurmsituation im Januar.

byebye
Astrid
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Beitrag#25von taroza » 8. Sep 2008 22:44

Ich muss jetzt bald impfen und hatte eigentlich dürster in Erinnerung geglaubt, dass hier jemand mal was von einem neuen verträglicherem Impfstoff geschrieben hatte. Aber das hab ich mir wohl eingebildet... Weiß jemand noch was von besser verträglichen Impstoffen für Pferde?
taroza
 

Beitrag#26von Clude » 9. Sep 2008 12:21

Hallo,

hab grad dieses schöne Thema entdeckt und wollt auch noch mein
Senf dazu geben.

Hab mein Pony nie gegen auch nur irgendwas impfen lassen. Nennt mich
jetzt fahrlässig, aber sie hat das (und brauchte das) in ihrem ganzen Leben nie.
Jetzt hatte ich einen neue TA da und die meinte ich soll gegen Tetanus impfen.
Der Impfschutz hält 1 Jahr und wenn ein Pferd an Tetanus eingeht, ist das soooo
schrecklich.. ich hab sie natürlich sofort gegen Tetanus impfen lassen. Das andere Pony grad
auch. Und was war?
Die Sarkoide waren bis dorthin immer geschlossen. Sehr gut unter dem Fell als
dicke Beulen zu sehen und die TA meinte es sei wahrscheinlich Krebs. Das lassen
wir mal aber so, denn mein Pony ist ja schon gute 25 Jahre alt.. hat sie selber noch gesagt.
Und was war? Keine 4 oder 5 Tage später platzt einer der Bollen auf und seit dem schmier ich
mich doof mit CompX.
Ich bin mir 100 % sicher, dass der Bollen ohne die Impfung nie aufgegangen wäre.
Schließlich hat sie schon jahrelang ohne Beschwerden damit gelebt.
Ich rate einfach von einer Impfung ab, wenn nicht dringend eine Impfung benötigt
wird. VOr allem wenn das Pferd nie geimpft wurde und auch wenn
schon Sarkoide da sind...das war in meinem Fall zuviel für das
Immunsystem..
Könnt mich heute noch in Arsch beißen, dass ich dem zugestimmt hab. :evil:

LG
Claudia
Clude
 

Beitrag#27von Mano » 9. Sep 2008 12:28

Ja das hätte nun wirklich nicht sein müssen, aber man lässt sich eben von Aussagen der TA öfters mal überrumpeln.
Hoffe die CompX macht brav ihre Arbeit und die Dinger sind bald wieder weg.

Holzklopf, ich Impfe mein Tier jedes Jahr, steht Ende dieses Monats wieder an.
Lg Anita
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Beitrag#28von solano » 9. Sep 2008 13:07

Finde das Thema auch sehr spannend.
Habe Solano dieses Jahr im März/Mai das erste Mal gegen Herpes und Influenza impfen lassen. Danach kam die "Warze" am Bein und die Platte. Er hat 2x Resequin bekommen. Ich bin ja der Meinung, dass die 2 ES an der Brust genau an der Einstichstelle von den Spritzen sind - vlt. ist aber völliger Zufall... :-?
Die TÄ meinte noch, kein Problem davon wird das ES nicht beeinflußt.
Sein Immunsystem war bestimmt vorher schon nicht so toll. Zwei Stallwechsel und Beritt. Im November hatte er noch Probleme mit Hufkrebs. Zum Glück sind die Hufe jeztzt super geworden.

Welche Möglichkeit gibt es denn Influenza und Herpes getrennt zu impfen?
Bei uns ist es im November wieder soweit.

Hat jemand Erfahrung mit Duvaxin?
solano
 

Beitrag#29von sidocelline » 9. Sep 2008 14:24

Ich bin ja auch der Meinung, dass gerade die Resequin-Impfung verdächtig nach Sarkoid-Zusammenhang riecht...

Wir haben Stuti das letzte Mal mit einem anderen Impfstoff impfen lassen. war geringfügig teurer, aber danach kam dieses Mal wirklich überhaupt keine Reaktion. Nach der letzten Impfung mit Resequin kam postwendend ein neues Sarkoid, was wir damals noch mit der Selgine-Zahnpasta schnell wegbekommen haben.

Ich muss noch mal nachfragen, wie der Impfstoff hiess, hab´s vergessen, weil meine Freundin das mit der Tierärztin geregelt hatte. Ich schreib´s die Tage hier rein...
Nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein!
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Beitrag#30von taroza » 9. Sep 2008 21:17

Nee, Sido, schreib mal schnell. Hab Donnerstag den Dok da!

Ansonsten kann man ganz einfach sagen, dass man gern eine getrennte Impfung, also zwei Spritzen - möglichst mit Zeitabstand - Influenza und Herpes machen will. So hab ich das gesagt. Ist dann auch teurer, weil ja zweimal kommen muss der Dok und die Impfstoffe dann auch teurer sind. Bei Herpes gibts dann wohl nur sone Studenimpfung mit Fohlenabortschutz oder sowas, was man ja normal bei Wallachen eher nicht brauch.. aber TA wollte nochmal forschen, obs andere Impfstoffe gibt.
taroza
 

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