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Auszüge aus Dissertationen zum Melanom


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Auszüge aus Dissertationen zum Melanom

Beitrag#1von Eline » 12. Mai 2008 00:31

Auszug aus: :arrow: http://www.vetion.de/taspezial/detail.c ... ll_id=5922

Melanome
Melanome sind primär Erkrankungen ohne Rassen- oder Geschlechtsdisposition. Trotzdem ist erkennbar, dass mehr als 80 Prozent der Pferde mit Melanomen über 15 Jahre alt sind. Man findet sie hauptsächlich an der Unterseite des Schwanzes, am Perineum, an den äußeren Genitalen, der Ohrspeicheldrüse, an Augen, Ohren, Hals und Gliedmaßen. Die darüber liegende Haut ist gewöhnlich hyperpigmentiert und zum Teil haarlos. Große Melanome oder eine Melanomatosis können zu Einschränkungen im Anus-/Vulvabereich führen, zu Kotabsatzstörungen und auch zu Lahmheiten der Hinterbeine oder neurologischen Ausfällen. Differenziert werden Melanome in Form melanozytärer Male oder Melanome bzw. einer Melanomatosis. Therapeutisch ist die weiträumige chirurgische Entfernung mit oder ohne Kryochirurgie und regionaler Chemotherapie angezeigt. Das Wachstum der Tumoren kann mit Hilfe von Cimetidin, einem H2-Antagonist (2,5 ? 18 mg/kg dreimal täglich) verlangsamt oder auch gestoppt werden. Histamin potenziert die Aktivität von T-Suppressor-Zellen, welche die humorale und zelluläre Immunantwort auf Melanome hemmen, so dass mittels Cimetidin diese Interaktion abgeblockt wird.

Benigne oder maligne Pigmentgeschwulst, die durch die Wucherung von Melanozyten hervorgerufen wird.
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
Bild http://www.knabstrupper-af-hyldgard.de.tl


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Sprecht bitte immer vorher mit eurem Tierarzt.
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Beitrag#2von Eline » 12. Mai 2008 00:32

Auszug aus: :arrow: http://vetstudy.johanneslink.de/pafiled ... ubjuhn.pdf

3. Melanome
= Neoplasma, das melaninhaltige Zellen produziert
? Je nach Differenzierung können daraus maligne oder benigne Melanome entstehen
Symptome
? Schimmel sind prädestiniert, treten aber auch bei anderen Farben auf
? Treten frühestens ab 5-7 Jahren auf
? Je älter und weißer Pferde sind, desto häufiger treten Melanome auf
? 80% der 15-18-jährigen Schimmel sind betroffen
? Entwicklung an jeder Körperstelle möglich, aber bevorzugte Lokalisationen:
? Perinealregion
? Unterfläche des Schweifes
? Kopf (Ohrgrund, äußeres Ohr und Parotisgegend)
? Im Anfangsstadium solitäres Vorkommen
? Kleine Knoten, die von völlig intakter, schwarz gefärbter Haut überzogen ist
? In Nachbarschaft entstehen bald Tochtergeschwülste, die aussehen, als würden sie in der Haut
liegen
? Können monate- jahrelang in diesem Zustand verharren -> stören nur da, wo Halfter und
Sattel liegen
? Tws. in der Beckenhöhle lokalisiert
? Können dort liegende Organe (Vagina, Mastdarm..) einengen
? Selten Melanome des Bauchfelles
? Gestielte Melanome: immer benigner Charakter!! => nicht entfernen
? Nach monate ? oder jahrelangem Pausieren können Melanome plötzlich wachsen und durch die
Hautoberfläche durchbrechen
? Vor derartigen Durchbrüchen tws. Fluktuation palpierbar, Entleerung einer schwarz ? braunen,
geruchlosen Flüssigkeit
? Nach Entfernung bleiben ulzerierende Wunden zurück
? Stellen sich histologisch als maligne Melanome oder Melanomsarkome dar
? In Dammregion oder am Kopf solitär vorkommende Melanome bleiben jahrelang im Ruhezustand
? Andere Melanome: nach mechanischer Reizung plötzlich maligner Charakter
? Maligne Melanome
? Sofort nach Erscheinen Bildung von Metastasen
? Erkrankung breitet sich sofort über Lymphgefäße in regionäre Lnn. aus => Entstehung
zahlreicher Knötchen entlang der Lymphbahnen
? Von Metastasen an Lymphbahnen aus Metastasierung in
? Seröse Häute
? Lnn. des MDT
? Leber
? Lunge
? Milz
? Metastasen an inneren Organen meist deutlich größer, als Primärtumoren, haben auch oft
weichere Konsistenz
? Metastasierung hat erst sehr spät Krankheitszeichen zur Folge
? Tier geht an Kachexie zu Grunde
Therapie und Prognose
? Ältere, solitäre Melanome haben gute Prognose, sofern keinerlei Irritation am Tumor oder in
dessen Nähe stattfindet
? Melanome NICHT BERÜHREN
? Melanom mit multiplen Tumoren und ödematöser Schwellung und Verfärbung ihrer Umwelt =>
NICHT CHIRURGISCH ENTFERNEN!!!
? Destruktion der zunächst intakt gebliebenen Haut und bei Ulzeration => radikalchirurgisches
Vorgehen
? Nur dann Erfolg, wenn solitäre Melanome vorliegen und regionäre Lymphknoten mit entfernt
werden können
? Solange keine allgemeine Metastasierung und kachektische Erscheinungen ist bei malignen
Tumoren 3-5 Jahren Überleben möglich
? Wenn schon Metastasierung vorliegt, dann wird meist Melanomsarkom diagnostiziert
? Bei radikalchirurgischem Vorgehen: 3-dimensionales Entfernen möglich
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
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Beitrag#3von Eline » 12. Mai 2008 00:34

Auszug aus: :arrow: http://www.diss.fu-berlin.de/2006/147/litue.pdf

2.2.3 Melanom
Benigne Melanome können junktional, d.h. heißt am Übergang Epidermis zur
Dermis, dermal oder epidermal-dermal (?compound?) wachsen und bestehen aus
spindeligen bis epitheloiden Zellen, die unterschiedliche Mengen an Melanin
aufweisen. Nester dieser Zellen können durch feine bindegewebige Septen zur
Umgebung abgegrenzt werden.
Literaturübersicht
Maligne Melanome zeigen häufig ein wild verwobenes, wirbeliges oder ?nestartiges?
Wachstum. Auch Kombinationen aus den verschiedenen Wuchsformen sind möglich.
Insbesondere subunguale maligne Melanome weisen eine ausgeprägte
intraepidermale Komponente auf. Maligne Zellen haben oft einen größeren,
prominenteren Nukleulus als ihre benignen Gegenstücke, sind häufig anaplastisch,
neigen zum Verlust der Melaninbildung und weisen deutlich höhere Mitoseraten auf.
Gelegentlich erscheinen Tumorzellen balloniert und selten bilden sich chondroide
oder osteoide Metaplasien aus (Valentine 1995; Goldschmidt et al. 1998; Fleury et al.
2000; Fleury et al. 2000; Smith et al. 2002).
Beim Pferd treten meist multiple Melanome vorwiegend im Bereich der Perineums,
der ventralen Schwanzwurzel, des Genitaltraktes, der Parotisregion und an anderen
Stellen auf. Die Inzidenz wird in der Literatur von 6% (Head 1953) bis 15% (Cotchin
1960) angegeben, wobei vor allem graue Pferde über 6 Jahren, sowie Araber (Lerner
and Cage 1973) betroffen sind.
Das maligne Melanom metastasiert sehr häufig über die Lymphbahnen oder das Blut
in die regionalen Lymphknoten resp. in die Lunge, wodurch seine Dignität bestimmt
wird.
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