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@Immunsystem generell bei Sarkoiden


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@Immunsystem generell bei Sarkoiden

Beitrag#1von Wully » 20. Sep 2008 19:19

Auch auf Risiko hin, eventuell als Hypochonder abgestempelt zu werden....möchte ich mal eine Frage generell an Euch alle richten.

Wieviele Pferde von Euch sind eventuell Sarkoide oder andere Krankheiten welche durch geschwächtes Immunsystem kommen können durch einen Stallwechsel losgeworden?

Ich habe einfach langsam ein übles Bauchgefühl was mein Hü betrifft......Bevor ich in den jetzigen Stall kam (das war vor 5 Jahren) war mein Hü gesund ausser dass er manchmal Husten während des Fellwechsels im Frühjahr hatte.

Er ist jetzt 17 Jahre alt und hat eben Probleme mit der Haut (eben Sarkoide) und vor allem immer wieder Zahnprobleme obwohl ich einen Tierarzt habe der auf die Zahnbehandlungen von Pferden spezialisiert ist. Dieser kommt alle 6 Monate und immer wieder fehlt ein Zahn oder letztes Mal musste er sogar einen Zahn ziehen und vorletztes Mal hat er auch einen noch rausgezogen der gewackelt hat.....Er sagt auch, Geronimo sei ein ziemlich ungewöhnlicher Patient.

Gut, vielleicht kommt er jetzt ins alter wo das langsam kommen kann, aber trotzdem ist das doch schon deftig......findet ihr nicht?

Der Stall ist zwar super mit viel freiem Auslauf für mein Hü, und ich bin mir auch ziemlich sicher dass er sich dort sehr wohl führt.Er hat viel Weidefläche, einen Offenstall und liebe Pferdekollegen, mit welchen er sehr gerne Unsinn treibt.

Aber mir ist mal in den Sinn gekommen, dass eine Starkstromleitung ca 50 m Luftlinie vor dem Stall durchführt.

Der Stallbesitzer hat auch zwei Kühe welche auch an - Ich sage mal an Sarkoiden leiden......Die haben manchmal riesige Bälle unterm Bauch....

Mit der Zeit kommt mir einfach der Verdacht immer mehr, ob nicht auch die Stromleitung auch das Uebel fördern kann.Allerdings ist mein Pferd das einzige von 13 Pferden in diesem Stall welches die Sarkoide eingefangen hat, resp. bei dem die Sarkoide ausgebrochen sind.....

Wie ist es bei Euch so gelaufen beim auftauchen der Sarkoide? In welchem Umfeld stehen Eure Pferde? Und eben, bei wievielen von Euch hat eventuell ein Stallwechsel was gebracht. Dies würde ich allerdings nur in Betracht ziehen, wenn die Chancen auf Heilung bei Geronimo wachsen würden

Freue mich schon auf Berichte
Wully
 

Re: @Immunsystem generell bei Sarkoiden

Beitrag#2von Mano » 20. Sep 2008 20:04

Wully hat geschrieben:Auch auf Risiko hin, eventuell als Hypochonder abgestempelt zu werden....


wieso denn Hypochonder, hinterfragen/Gedanken machen hat noch nie geschadet

Wully hat geschrieben:Wieviele Pferde von Euch sind eventuell Sarkoide oder andere Krankheiten welche durch geschwächtes Immunsystem kommen können durch einen Stallwechsel losgeworden?


mein Vierbeiner hat als einziger White Line Disease erwischt und all die anderen Pferde, die auf demselben Matschpadock standen nicht. Und da kam dann eben bei der Untersuchung raus, dass das Immunsystem im Eimer war.
Ich denke aber nicht das ein Stallwechsel etwas ändern würde. In deinem Fall auch nicht, da das ES nun schon ausgebrochen ist, und auch bei einem Wechsel nicht wieder einfach so verschwinden wird ohne zu behandeln/schmieren.


also das mit den Zähnen ist schon recht merkwürdig, und so Alt ist dein Pferd nun auch wieder nicht das es logisch wäre das es solche Zahnprobleme hat.

Wully hat geschrieben:
Mit der Zeit kommt mir einfach der Verdacht immer mehr, ob nicht auch die Stromleitung auch das Uebel fördern kann.Allerdings ist mein Pferd das einzige von 13 Pferden in diesem Stall welches die Sarkoide eingefangen hat, resp. bei dem die Sarkoide ausgebrochen sind.....


Auf die Starkstromleitung könnte auch ich echt verzichten, denke die ist ganz sicher nicht so ohne! Nachweisen kann man sicher nichts, aber Abtrahlungen hat es ganz sicherlich.

Und das es nur deinen getroffen hat, hat sicherlich einen zusammenhang mit dem Immunsystem.
Lg Anita
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Beitrag#3von Mane » 20. Sep 2008 23:13

hmmm,
ich denke dass die "optimale" Haltung natürlich das Immunsystem stärkt, und im Umkehrschluss eine weniger optimale Haltung das Immunsystem schwächt. Und somit auch die verschiedenen Erkrankungen beeinflusst.

Mein Wallach z.B. :

bevor ich ihn bekam hatte er Chron. HRE und chron. Bronchitis. Er war damals in einem "Sportl. Turnierstall" mit Innenboxen und höchstens einer Std. Weidegang.

Bei mir kam er in Aussenboxen mit ganztägig Zugang zum Paddock im Winter und 24 Std Weide im Sommer.
Die chr. Bronchitis und die Hufrollenentzündung (ohne Nervenschnitt) sind innerhalb der ersten drei vier Jahre komplett ausgeheilt.
Dafür hat er nun ein gaanz leichtes Problem mit den Kriebelmücken im Sommer, (Exzem kann man das eig noch nicht nennen.)

Meine Whitney, tja
die stand früher auf einem Hof mit Rindern und eig. auch 24 Std im Paddock bzw. Weide, und sie hatte halt diese Warze.
Das ES hat sich ja erst entwickelt, nachdem sie dann schon zwei Jahre bei mir war, in der selben Haltung, wie der Wallach...
Das einzige was sich bei ihr in punkto Haltung und Umgang in der Zeit stark verändert hatte war, dass sie seit dem sie bei mir ist, geritten (bzw ausgebildet wurde) wird.

Also der Gesundheitszustand lässt sich meiner Meinung nach schon durch die Haltungsbedingungen beeinflussen, bzw. verbessern, aber nicht jeder Stallwechsel ist gut für das Pferd. Man muss schon gut abwägen, ob der jeweilige Stall auch den Anforderungen des Besitzers und des Pferdes enspricht.
Ich bin überzeugt davon, dass auch unsere OPferde eine ganz klare Vorstellung davon haben, wie sie leben möchten oder sollten...

LG Mane
Mane
 

Beitrag#4von Ricki » 21. Sep 2008 09:15

@ Wully
Da hat es Dein Pferd schon heftig erwischt, muß ich sagen. Ob die Starkstromleitung das übel ist weiß ich nicht.
Aber ich würde garantiert nicht in einer Wohnung wohnen wollen die so dicht an einer solchen Leitung ist! Selbst wenn ich umsonst da wohnen dürfte. Und meinen Pferden würde ich das auch nicht zumuten wollen. Denn Pferde sind im Gegensatz zu Katzen Strahlenflüchter. Schweine sind da auch sehr empfindlich. Aber vielleicht sind 50 m weit genug weg und so ist das nur mein Gefühl und gilt für mich, es muß für Dich nicht gelten. Wenn Du eine gute Alternative findest dann zieh doch einfach um. Dann fühlst Du Dich besser. Wenn ein Umzug im Mittel für Dein Pferd und Dich auf den ersten Blick eine Verschlechterung wäre, dann würde ich mal einen Baubiologen (sind das die Experten dafür?) fragen was der davon hält. Vielleicht sind 50 m völlig unbedenklich - wissenschaftlich gesehen. Dann kannst Du in dem Traumstall bleiben. Denn sonst hört sich das doch gut an. Es ist vielleicht gar nicht leicht einen neuen guten Stall zu finden, oder?
Falls Du mit einem Experten sprechen solltest würde es mich wahnsinnig interessieren was er dazu gesagt hat.

Moin moin aus dem Norden
Lizza
Ricki
 

Beitrag#5von Eline » 22. Sep 2008 11:44

Huhu,
also bei uns wars sozusagen genau umgekehrt :roll: Rudi kam total verseucht aus übelster Haltung zu uns. Dort hat er seither keinerlei Stress, super Haltung, gutes Futter und trotzdem brachen die Sarkoide nach der Kastration aus. Sind aber auch wieder fast weg und es hat sich an seiner Haltung nichts geändert.

Allerdings sehe ich Starkstromleitungen auch etwas skeptisch .....
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
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Was bei dem einem Pferd hilft, muß einem anderen noch lange nicht wirken.
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Beitrag#6von Sindy89 » 26. Mai 2010 21:57

Ich rolle das hier mal wieder auf...
Denn ich habe mir genau darüber auch schon meine Gedanken gemacht. Ob mein Pferd nun wirklich Sakroide hat oder nicht, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch nicht sagen, aber er hatte in den letzten drei Monaten auf jeden Fall auch körperlich etwas zu kämpfen und hatte mit Sicherheit ein geschwächtes Immunsystem. Und jetzt sind eben diese "Stellen" da.
Er hat zu dieser Zeit sowohl den Stall als auch den Besitzer gewechselt, am ersten Tag ist er in seiner Box nur gekreiselt, war dreimal platschnass geschwitzt und ist auch innerhalb eines Tages total eingefallen. Bis er sich halbwegs gefangen hat, ist eine Woche vergangen. Zudem hatte er auch über längere Zeit Stress in seiner neuen Herde und wurde auch mehrmals heftig gebissen. Ich kann mir irgendwie schon vorstellen, dass er dadurch vielleicht Viren aufgenommen hat oder dass es solche Sarkoide durch den ganzen Stress einfach leichter hatten, "durchzukommen"...
Sindy89
 

Beitrag#7von pharlap » 30. Okt 2010 20:14

Huhu zusammen,

ich behandele Maja´s ES jetzt fast ein Jahr lang. Mittlerweile kann ich sagen, das es sehr wichtig ist bei Pferden mit ES das das Immunsystem mehr als stabil sein muss/sollte.

Meine Erfahrung ist, das das Immunsystem stark gegen das ES kämpft und wenn das Immunsystem zu schwach ist, wachsen die Dinger. Diese Zellen die in der Haut wohnen scheinen wirklich recht stark und aggresiv zu sein. Leichtes Spiel fürs ES wenn das Immunsystem im Keller sitzt.
Ich habe es mit Echinacea-Kräutern versucht, immer mal eine Kur zugeben, aber ich konnte nie wirklich sehen, das das Immunsystem Top war.

Um das Immunsystem wirklich nach oben zu fahren muss ein Mittel Oral gegeben werden, am besten wenn es über die Schleimhäute aufgenommen werden kann.

Das Mittel was ich jetzt hatte (bekamm sie eigentlich aus einem anderen Grund, aber egal) ist ein Homöophatisches Mittel und nennt sich MUCOSA COMP. das sind Ampullen die die Oral gegeben werden können.

Noch ein gutes Mittel ist Engystol als Ampulle oder Tabletten, dieses Mittel hat sich am besten für das steigern des Immunsystems bewährt (hatte ich selber noch nicht).

Ich kann bestätigen das nach 2 Wochen die Gabe von Mucosa des ES schrumpfte und das Immunsystem auf voller Hochleistung fährt.

Mucosa ist nicht Verschreibungsplichtig und kann auch in der Apotheke gekauft werden.

Vorher beim TA nachfragen, weil es dort u.u billiger als in der Apotheke sein kann.

Bei Fragen könnt Ihr mich gerne anschreiben.

Grüße Christl
pharlap
 

Beitrag#8von Kiki » 7. Okt 2011 14:09

Oh das hört sich aber interessant an mit dem Mucosa Comp!
Ich überlege nämlich auch was für das Immunsystem meines Pferdes zu machen und vor der Heel-kur schreck ich noch
etwas zurück so viel Spritzen mein armes Pferdchen.
Diese mittel ist Pflanzlicher Bassis und kann oral verabreicht werden hört sich gut an!
Muss man dort auf irgend was achten welchem pferd man es gibt
Oder gibst du noch etwas anderes was du empfehlen kannst?
Kiki
 

Beitrag#9von Katje » 8. Okt 2011 08:52

Die Heel Kur habe ich damals bei meinem Pferd durchgeführt, ich glaube sogar zweimal. Ich konnte nicht wirklich sehen, ob das was gebracht hat...
Was hier gut wirkt, ist Lymphomyosot, das ist auch ein Heel-Produkt, wenn ich mich nicht irre. Gibt es als Tropfen oder Tabletten.
Überhaupt eine gute Idee, das wieder zu besorgen, danke, dass Du mich drauf gebracht hast! ;)
Katje
 

Beitrag#10von Lichtportal » 10. Okt 2011 08:03

@Wully. Wir haben 4 Pferde und 5 Einsteller und hatte neinen Stall bei uns in der Nähe. Ein optimler Offenstall, groß hell geräumig zwei Ausgänge (als oeher ein Laufstall). Tolles Heu, 4 ha Graskoppel und einen Bach der durch die Koppel und Paddock lieft. Also immer frisches Trinkwasser. Das auch immer vom Wasseramt etc. kontrolliert wurde und sogar Trinkwasserqualität hatte.

Ich schreibe das hier so ausfühlich, weil unsere Tierärztin (Niki Böhmer, voirmals Gruber) immer meinte unsere Pferde shen irgendwie krank aus. Meine Friesenstute war dünn, nahm einfach nicht zu auch die anderen Pferde wirkten immer irgendwie krank waren jedoch laut Blutuntersuchung etc. gesund. Wir hatten den Stall 1 Jahr und suchten uns schnell einen neuen.

Wir suchten uns einen anderen Stall undsiehe da innerhalt von 8 Wochen waren es andere Pferde. Ich kann Euch Bilder rein stellen, da könnt ihr dasselber sehen. Auch Niki meinte es ist ein wahnsinn, dass sie sichso schnelle erholten.

Keiner weiß warum das so war. Wasseradern??? Oder oder! Der Stall war sauer trotzdem nicht gut!

Nur mal so zur Info!

LG
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