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Immunsystem- Ozonabbau und UV-B-Strahlungsbelastung


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Immunsystem- Ozonabbau und UV-B-Strahlungsbelastung

Beitrag#1von Eline » 26. Apr 2008 00:52

Auszug: http://www.oekorecherche.de/deutsch/o3/o3kap4.html

Hautschädigung: Von den akuten Wirkungen ist an erster Stelle der Sonnenbrand zu nennen. Langfristig gesehen bewirkt erhöhte UV-Bestrahlung vorzeitiges Altern der Haut ("Photoalterung").

Hautkrebs: Die Zahl der registrierten Hautkrebserkrankungen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Sonnenbrand-auslösende UV-B-Strahlung um 300 nm Wellenlänge hat auch die größte Krebswirksamkeit. Sie erhöht das Risiko, an sog. Nichtmelanom-Hautkrebs (Spinaliom bzw. Stachelzellkrebs oder Basaliom bzw. Basalzellkrebs) zu erkranken. Dabei steigt das Risiko für Tumoren mit der Anzahl der Sonnenbrände. Besonders die UV-Belastung in den ersten zehn Lebensjahren (Sonnenbrand bei Kindern) beeinflußt das Krebsrisiko. Auch die Bildung maligner Melanome (bösartiger Tumor mit Metastasen-Bildung - "Schwarzer Hautkrebs") ist u.a. von der UV-Belastung abhängig. Hierbei spielt die Schädigung der DNS (Erbsubstanz) in den Hautzellen eine Rolle (Bildung von Thymidin-Dimeren, DNS-Mutation). Frühere nichtmelanome Hautkrebserkrankungen steigern das Risiko der Melanomentstehung erheblich.

Auge: UV-Strahlung bewirkt Entzündungen der Hornhaut (Keratitis) und Bindehaut (Konjunktivitis). Sie kann eine irreversible Trübung der Linsen auslösen (Grauer Star bzw. Katarakt), die unbehandelt zur Erblindung führt. Kataraktbildung ist für 50% der Erblindungen weltweit verantwortlich.

Immunsystem: UV-B-Bestrahlung schwächt das Immunsystem und die Körperabwehr bei Infektionskrankheiten schon als prompte, nicht erst nach Jahrzehnten eintretende Reaktion. Eine Schwächung des Immunsystems kann auch Auswirkungen auf Krebsentstehung und die Aktivierung des menschlichen Immunschwäche-Virus (HIV) haben. Im Unterschied zum Krebs- und Kataraktrisiko erlaubt der Forschungstand zur UV-bedingten Schwächung des Immunsystem noch keine quantitativen Prognosen.

Die befürchteten menschlichen Gesundheitsrisiken durch erhöhte UV-Belastung infolge Ozonvernichtung waren Hauptmotive für das Montrealer Protokoll 1987 zur Begrenzung der FCKW-Produktion und die 1990 und 1992 erfolgten Londoner und Kopenhagener Verschärfungen in Richtung auf totalen Produktionsstopp.

4.2.1 Zusätzlicher Hautkrebs mit und ohne Montrealer Protokoll
Hautkrebs ist weitverbreitet. Nach Schätzungen der WHO erkranken jährlich zwei Millionen Menschen weltweit an Basalzell- und Stachelzellkarzinomen der Haut und etwa 200 000 am Melanom. In Deutschland liegt die Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen bei ca 120 000, davon entfallen 7 Prozent auf Melanome. Jährlich gehen in Deutschland je ca. 1600 Todesfälle auf Melanom- bzw. Nichtmelanom-Hautkrebs zurück. (Ärztezeitung 17.5.2000)

Die UNEP publizierte 1998 Abschätzungen einer niederländischen Forschungsgruppe (Slaper et al. 1996) über die zusätzlichen Hautkrebsfälle für 1980 bis 2100 bei 45° Nord, die der FCKW-bedingten Ozonschichtausdünnung zuzuschreiben sind (vgl. Abb. 16). Die Hautempfindlichkeit entspricht dort derjenigen der US-Bevölkerung, die 1980 etwa 2000 Hauskrebsfälle pro 1 Milllion Einwohner aufwies.

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Auszug: http://www.sunsible.com/index.php5?content=11

Weiterhin kann Hautkrebs entstehen wie ein:
? Basalzellkarzinom
? Plattenepitelkarzinom,
? Melanom (schwarzer Hautkrebs)

Aber nicht nur an und in der Haut, sondern auch im menschlichen Immunsystem kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden als Folge erhöhter UV-Strahlenbelastung kommen, z.B. häufigere Infektionskrankheiten wie Herpes simplex oder Tuberkulose. Weiterhin besteht eine negative Wirkung bei der Krebsentstehung, z.B. durch Immunsuppression, also einer Schwächung des Immunsystems.

Mutationen
Eine der wesentlichen Wirkungen der UV-Strahlung besteht in der Veränderung der DNA. Dabei werden durch die Pyrimidinbasen der DNA, also Thymin und Cytosin, stabile Dimere gebildet. Diese Dimere führen in der Zelle zu Störungen bei der Transkription und später auch bei der Replikation (= Zellvermehrung). Unter Transkription versteht man die Übersetzung von DNA in RNA. Außerdem können DNA-Strangbrüche die Folge sein. Derartige ständig, auch bei normaler UV-Strahlung, stattfindende Veränderungen werden mittels spezieller Reparaturmechanismen repariert. Ein für diese Reparaturen wichtiges Enzym ist die Endonuklease.

Sofern diese Reparaturmechanismen gestört sind, ist z.B. die Erkrankung Xeroderma pigmentosum die Folge. Hierbei entwickeln die der Sonne ausgesetzten Hautpartien einen Hautkrebs. Bei zu hohen UV- Strahlendosen, die auf die Haut treffen, wird die "normale" Funktion der Reparaturmechanismen überfordert, so dass u.a. Krebs die Folge sein kann.

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hier auch noch ein bischen Infos:
http://www.freiheit-fuer-tiere.de/405/g ... index.html

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Auszug:http://www.kepi-tuebingen.de/index.php?id=170

2. Schwächung des Immunsystems durch UV-B-Strahlung:
UV-B-Strahlung löst einen Schwund der Langerhansschen Zellen aus, die unter der Haut körperfremde Eindringlinge neutralisieren und sie verringert die Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das führt dazu, daß das Immunsystem unempfindlich gegenüber UV-Strahlung wird, d. h. es nimmt die UV-Strahlung nicht mehr wahr und wehrt sich nicht mehr dagegen. Somit wird das Tumorwachstum beschleunigt. Gefährlich ist dies vor allem bei Menschen, deren Immunsystem durch Aids, Hepatitis, Lepra oder Grippe schon vorgeschwächt ist.

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.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
Bild http://www.knabstrupper-af-hyldgard.de.tl


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