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Alternative und Nachsorgemöglichkeit mit Mistelextrakten


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Alternative und Nachsorgemöglichkeit mit Mistelextrakten

Beitrag#1von Eline » 3. Mär 2008 21:20

Auszug aus: http://www.fibl.org/forschung/tiergesun ... ndheit.pdf
Jahresbericht FG Tiergesundheit 2001 Seite 16

Tumorerkrankungen des Pferdes -Alternative und Nachsorgemöglichkeit mit Mistelextrakten
Krebstherapie und ?prophylaxe beim Pferd mit ISCADOR®
(seit 2000)
P. Klocke, M. Werner, J. Spranger, U. Biegel, R. Dierdorf
Aehnlich wie beim Kleintier (s.o.) wird von einigen
Tierärzten über gute Erfahrungen des ISCADOR®-Einsatzes
beim Pferd berichtet. Zwar werden beim Pferd nicht so
häufig viszerale Krebsleiden angetroffen, jedoch ist die Haut des Pferdes sehr empfindlich und ein
häufiger Erkrankungsort für Tumore: das Melanom und das Equine Sarkoid. Beide Erkrankungen
Jahresbericht FG Tiergesundheit 2001 Seite 17
sind relativ häufig. Ihre chirurgisch bzw. chemotherapeutische Behandlung verspricht primär relativ
gute Erfolge, ein Problem stellt aber die Nachsorge dar. Wie bei vielen Krebserkrankungen kann der
Besitzer nach der Operation oftmals nur abwarten, wie sich die Erkrankung entwickelt. Insbesondere
das Equine Sarkoid ist durch eine hohe Rezidivrate gekennzeichnet. Die Tiere müssen erneut operiert
werden. Hier soll ISCADOR® Abhilfe schaffen. Einige Veterinäre berichten von durchaus positiven
Erfahrungen im prophylaktischen Einsatz beim Pferd. Nebenwirkungen sind praktisch keine registriert
worden. Vom FiBL betreut wurden bereits einige Patienten derart behandelt. Im therapeutischen
Bereich konnten zwar wenige Erfolge verzeichnet werden, dennoch sind die Kunden zufrieden.
Etwas anders als beim Kleintier liegen beim Pferd die Voraussetzungen für wissenschaftliche
Untersuchungen:
 das Pferd ist ein sehr geduldiger Patient, Probleme mit den Injektionen gibt es hier nicht
 die Patienten sind bezüglich Anatomie und Physiologie sehr ähnlich und zeigen nicht einen so
grossen Rassenpolymorphismus
 es geht hauptsächlich um zwei verschiendene Neoplasie-Arten und nicht um unendlich viele
 die Veränderungen sind klinisch sehr gut zugänglich und beobachtbar.
 das Pferd reagiert sehr empfindlich auf feine therapeutische Reize
Für 2002 ist eine Studie ähnlich der beim Kleintier (Biegel) geplant. Ein entsprechendes
Erfahrungsnetztwerk ist im Aufbau befindlich.
Diese Studie wird dankenswerter Weise vollständig vom Verein für Krebsforschung mit dem
Forschungsinstitut Hiscia finanziert und fachlich unterstützt.
Spritze oder Salbe?
Wirkung von ISCADOR® nach verschiedenen
Verabreichungsformen
P. Klocke, I. Marc, J. Spranger, G. Schaller, H. Kreisl, M. Werner
In der ISCADOR®-Therapie des Menschen werden die
Formulierungen 2 bis 3 mal in der Woche mit einer Spritze unter
die Haut injiziert. Zwar behandelt sich der Krebspatient in der
Hoffnung auf Genesung in der Regel sehr bereitwillig mit diesen
Mitteln, die zudem in sehr kleinen Mengen (1ml) appliziert werden, jedoch wurde in Einzelfällen
über schmerzhafte Reaktionen berichtet. Daher gingen das FiBL und das Institut Hiscia der Frage
nach, ob und wie ISCADOR® nach verschiedenen Applikationsformen vom Körper aufgenommen
wird und indirekt im Blut nachweisbar ist (Anti-Mistellektin-Antikörperspiegel). In einem ersten Vorund
einem Hauptversuch wurde ein
Experiment bei 50 Schweinen
durchgeführt, bei dem verschiedene
Dosierungen ISCADOR® entweder
unter die haut injiziert, oder als Gel auf
die Nasen-, Scheiden- oder
Rektalschleimhaut sowie als Spray auf
die Nasenschleimhaut verabreicht
wurden. Eine Kontrollgruppe erhielt
subkutane Kochsalzinjektionen. Die
Ergebnisse zeigen, dass die AK-Spiegel
nach standardmässiger Subkutan-
Injektion von keiner anderen
Applikationsart erreicht werden.
Jedoch konnten nach Gelapplikationen
in die Nase, die Scheide aber auch ins
Rektum positive Reagenten
identifiziert werden. Es ist geplant, die
Versuche im kommenden Jahr
fortzuführen, um letztlich die
Anteil Schweine mit Lektinbindenden Einheiten (LBE) im
Blutplasma nach Iscador®-Applikation
(Vorversuch+Hauptversuch)
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Subcutan
(n=13)
Nasal-Gel
(n=8)
Vaginal-Gel
(n=9)
Nasal-Spray
(n=9)
Rektal-Gel
(n=2)*
Kontrolle
(n=9)
>100 LBE 20-100 LBE 10-20 LBE
<10 LBE Säule 5 Säule 6
*wegen Dosierungsunregelmässigkeiten nicht im Hauptversuch
Entwicklung von Mistelextrakten in der Humanmedizin dahingehend zu fördern, dass für Menschen
die lokale Verabreichung von ISCADOR® in Problemfällen aber auch in der topischen
Tumorbehandlung verbessert wird. In der Veterinärmedizin scheinen Applikationsalternativen
essentiell zu sein, da eine mehrmalige Applikation pro Woche mittels Spritze beim Tier auf Dauer
problematisch werden kann.
Dieses Projekt wird dankenswerter Weise vollständig vom Verein für Krebsforschung mit dem
Forschungsinstitut Hiscia finanziert und fachlich unterstützt.
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
Bild http://www.knabstrupper-af-hyldgard.de.tl


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Sprecht bitte immer vorher mit eurem Tierarzt.
Was bei dem einem Pferd hilft, muß einem anderen noch lange nicht wirken.
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