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Shalom- neues Melanom o. Muskelverspannung? BCG


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Beitrag#16von yachia » 28. Jan 2010 21:50

Hallo Shalom,

klar, das Reiten aufzugeben ist sicher sehr hart, wobei ich hier nicht so sehr an den Reiter*, vielmehr an das Pferd denke, gerade wenn es eines ist, welches vieles von sich aus anbietet. Es gibt ja Pferde, die sind regelrecht traurig, enttäuscht oder beleidigt, wenn man sie mal stehen lässt und "nur" füttert. Erzähle das mal einem Nichtreiter!

Geldmacherei gibt es überall. Da helfen nur gesunder Menschenverstand, Aneignen von Wissen, Hinzuziehen kompetenter Leute etc.

Hinzu kommt, dass manches mal die verschiedenen Hautgebilde durcheinander geworfen werden und dadurch womöglich auch Fehlinfos entstehen. Ist auch nicht immer leicht für einen Laien, zu erkennen, was das Pferd auf der Haut hat. Hier in diesem Forum gibt es wohl einiges mehr an Erfahrung. Schön ist hier auch, dass die Mitglieder hier durch eine Freischaltung etwas geschützt sind.

Dass das blöde Gen in nachfolgenden Generationen zu Schimmel-Melanome auch bei Nicht-Schimmeln führen kann, wusste ich nicht. Dabei klingt es recht logisch. Zählt man dann noch die vielen anderen Hautgebilde mit, bei denen ich das Gefühl habe, sie würden immer häufiger auftreten, so scheint das Pferd eine aussterbende Art zu sein. Oh sch...!

Kannst Du Dich mal wieder hier melden, wenn Du weisst, worum es sich bei dem neuen Knubbel handelt? Ich will Deinen Thread nicht total für allgemeines Blabla missbrauchen. (Vielleicht zieht ein Mod das wieder auseinander, falls das hier stört - sorry!) Vielleicht hast Du mal "Lust", ein ganzes Bild von Deinem "Opi" einzustellen. Ich kannte mal (vor einigen Jahren) einen Schimmel, der über ein paar Generationen hinweg auch von Hadban Enzahi stammte. Ich durfte ihn eine zeitlang ab und an reiten.

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*Ich bin manchmal faul und gebrauche nur die männliche Form ... soll aber auch für das weibliche Geschlecht gelten.
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Beitrag#17von Eline » 29. Jan 2010 07:36

nicht total für allgemeines Blabla missbrauchen

mich stört es nicht, ich find auch *Bla-Bla* gehört zum Thema und Gedankenaustausch bringt oft gute Ideen, Erkenntnisse und Ansätze :mrgreen:
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Beitrag#18von Shalom » 30. Jan 2010 19:18

Hallo,

also ich empfinde es auch nicht als Bla-Bla, sonst hätte ich die Kiste wegen des Nicht-mehr-Reiten-könnens nicht geschrieben. Schließlich gibt es viele "Nebenwirkungen" von Melanomen und allen anderen Geschwülsten und Geschwüren. Das Nicht-mehr-Reiten-können ist u. a. eine davon. Wenn das Pferd wegen irgendwelcher Hautprobleme nicht mehr auf die Weide/in die Sonne dürfte, würde man sich sicherlich auch mit anderen Leuten darüber austauschen.

Mir ist seit 15 Jahren bekannt, welche Ausmaße Melanom-Wachstum annehmen kann und war immer froh, dass mein Pferd - scheinbar - nicht so arg davon betroffen war. Wenn man die ersten Veränderungen beim Reiten des Pferdes bemerkt, macht man sich natürlich gleich auf die Suche nach der Ursache. Und wird schnell auf den Teppich zurückgeholt, wenn man erkennen muss, dass Melanome auch um sein eigenes Pferd leider keinen Bogen machen. Aber wie gesagt, ich bin für mich zu dem Schluss gekommen: Reiten ist nicht das Non-plus-Ultra.

Zu Deiner Geschichte, die Du immer wieder aufgreifst:
Was für Geschwüre/Tumore hat das Pferd noch außer der Melanome? Melanom ist kein Oberbegriff für irgendwelche verschieden aussehende Hautgebilde. Melanome haben eine ganz bestimmte Charakteristik, genau wie alle anderen Geschwüre/Geschwülste/Tumore auch. Man würde ein Sarkoid ja auch nicht als Melanom bezeichnen.
Bekanntlich wachsen Melanome nicht nur äußerlich, sondern auch innerhalb des Körpers. Um festzustellen, was sich da sonst noch alles so angesiedelt hat, müsste man das Pferd einschläfern und komplett auseinandernehmen lassen. Wer will das schon?

Melanome sind bis dato recht gut erforscht. Sie bestehen aus retikulären oder spindligen Zellen, deren Protoplasma mit schwarzgefärbten Pigmentkörnern, dem sog. Melanin, angefüllt sind. Sie sind durch eine Bindegewebshülle von der Umgebung abgesetzt. Sie können einen größeren Umfang annehmen. Sie sind weich oder auch knotig, bisweilen diffus ausgebreitet und liegen in der Oberhaut. Sie können sich nach der Unterhaut vorwölben und/oder zapfenähnlich über die Hautoberfläche hervorragen. Die Schnittfläche stellt sich immer schwarz dar. Der tintenähnliche Zellinhalt hat eine gel-artige Konsistenz, ist also nicht flüssig. Über das Melanom war vor 15 Jahren mehr bekannt als z. B. über das Sarkoid. Ein Grund dafür ist u. a., dass es nicht behandelbar ist und auf keine Medikamente anspricht. Weder das Entstehen noch das Wachstum von Melanomen lässt sich verhindern.

Bis dahin erstmal viele Grüße, Shalom
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Beitrag#19von Shalom » 19. Apr 2010 13:41

Hallo,

seit Ende Januar 2010 hat sich einiges verändert:

Ich habe meinen Pferde-Opi wirklich gut über den Winter bekommen. Er war fit, physisch und psychisch ausgesprochen gut drauf.

Dann Ende März 2010 kam der totale Einbruch:
Mein Pferde-Opi ist drei Tage sehr krank gewesen. Er hatte extrem hohes Fieber, hat drei Tage nichts gefressen. Wir alle (einschl. Tierärztin) dachten, er schafft das nicht. Eine wirkliche Diagnose konnte leider nicht gestellt werden. War es ein Infekt? Oder haben tatsächlich die zahlreichen Melanome das hohe Fieber ausgelöst? Alles ist möglich. Fakt ist: Bei verschiedenen Untersuchungen ist ein schwerer Herzfehler festgestellt worden. Dieser muss laut Aussage der Tierärztin länger als ein halbes Jahr alt sein. Bei der letzten Impfung, die Ende November 2009 gemacht worden ist, wurde der Herzfehler - trotz Abhörens - nicht entdeckt. Meine Tierärztin hat Opi wirklich auf den Kopf gestellt, eben auch wegen der vielen Melanome. Diagnose u. a.: Das Herz dürfte mittlerweile ebenfalls befallen sein. Der Darm ist ausgesprochen schlimm befallen.

Opi's Fellwechsel kam nicht in Gang. An verschiedene Aufbaufutter ist er absolut nicht drangegangen (das ist mit ihm immer schon sehr schwierig gewesen). Er schubberte sich riesige Löcher ins Fell, der Kopf sieht völlig ramponiert aus. Nach etlichen Neukäufen von irgendwelchen unterstützenden oder aufbauenden Futterzusätzen geht er nun endlich ans Leinöl und bekommt ein ziemlich hochdosiertes Zinkpräparat. Das riesige Loch im Fell, welches er sich am Hals geschubbert hat, wächst ganz langsam zu. Es hat lange gedauert, bis man endlich mal ein paar kleine neue Haare sehen konnte.

Der Fellwechsel ist mittlerweile ganz gut in Gang. Er wirft jetzt extrem schnell das dicke Winterfell ab, leidet unter den Wetterumschwüngen und das Schlimmste: Die Hinterbeinmuskeln vom Schweifansatz bis zu den Sprunggelenken sind übersäat mit Melanomen. Jeden Tag bekomme ich einen neuen Schock. Gestern dann die Entdeckung, dass er sich die Melanome an den Hinterbeinen aufscheuert. Es sieht furchtbar aus. Ich weiß gar nicht, wie er das gemacht hat. Mir bleibt nur, die Stellen mit desinfizierenden Salben zu behandeln. Das lässt er sich alles gut gefallen.

Wenn ich mit dem Fellmesser über die Lendenwirbelsäule von den Nieren bis zum Schweif streiche, sackt er in den Hinterbeinen ein. Also: Auch Melanome. Sie scheinen sich allerdings tiefer in der Haut zu befinden. Man kann sie schlecht erfühlen. Sie sind im Gegensatz zu den neuen Melanomen an den Hinterbeinen nicht sichtbar.

Es ist das erste Jahr, dass das Wachstum der Melanome also auch im Winter fortgeschritten ist - und zwar explosionsartig. Das mag wohl an dem schlechten Immunsystem liegen. Der Körper kommt nicht mehr wirklich dagegen an. War das etwa der Anfang vom Ende?

Ich muss dazu sagen, dass ich mich nie damit auseinander gesetzt habe, wenn ihr geschrieben habt, dass ihr von den anderen Einstellern im Stall geschnitten werdet, weil eure Pferde Sarkoide o. ä. haben. Die Erfahrung musste ich jetzt ebenfalls machen. Als hätte mein Pferde-Opi die Pest...

Liebe Grüße, Shalom
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Beitrag#20von Eline » 19. Apr 2010 16:29

Ach herrje, das hört sich ja nicht gut an :-? ich drück mal die Daumen, dass sich alles wieder zum Besseren wendet.
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Beitrag#21von Anja » 20. Apr 2010 05:31

Shalom hat geschrieben:
Ich muss dazu sagen, dass ich mich nie damit auseinander gesetzt habe, wenn ihr geschrieben habt, dass ihr von den anderen Einstellern im Stall geschnitten werdet, weil eure Pferde Sarkoide o. ä. haben. Die Erfahrung musste ich jetzt ebenfalls machen. Als hätte mein Pferde-Opi die Pest...

Liebe Grüße, Shalom


So, schwer wie das ist! halt durch, frag die Einsteller (zumindest die wo ihr Pferd nicht nur Sportgerät ist), was sie mit ihrem eigenen Schatz machen würden?
Lass dich durch das Gelaber der anderen nicht einschüchtern! Dein Opi braucht jetzt auch deine Kraft!
Ich kenn den ganzen Schei... nur zu gut! Es gab bei mir sehr wenige, die verstanden haben, warum ich alles für meine Maus versuche. Ich hatte auch Tiefschläge durch der anderen Meinungen, dass ging bis hin zu "macht das wirklich Sinn, oder soll ich sie doch über die Regenbogenbrücke schicken?"

Gott sei Dank, hab ich meine Pfrde jetzt mit zu Hause.

Also bitte!!! Sei stark für euch beide zusammen!!!

Mensch, trotzdem ist ja doof.

Was machst du aktuell fürs Immunsystem?

LG Anja
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Beitrag#22von Shalom » 20. Apr 2010 13:51

Hallo,

liebe Eline,

danke für Deine aufbauenden Worte. Ich lese aus Deinem Satz auch eine gewisse Hilf- und Ratlosigkeit. Was soll sich denn noch zum Besseren wenden?

Die Melanome werden nicht Halt vor meinen Bemühungen machen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Das Einzige, was ich machen kann ist, mein Pferd zu unterstützen.

Ich bin momentan so sehr am Boden zerstört. Wenn ich in den Stall komme und Opi sehe, befällt mich eine unsagbare Traurigkeit. Ich bin immer wieder erschüttert, wie schnell sich alles geändert hat. Und das mir die Hände gebunden sind. Egal, was ich tue, jeden Tag kommt etwas Neues dazu. Es ist wirklich ein Kampf gegen Windmühlen.

Liebe Anja,

das Problem ist, das die anderen Einsteller alle noch junge Hüpfer haben. Eben junge Pferde, die alle in der Blüte ihres Lebens stehen. Keiner von denen hatte bisher ein Pferd, das älter als 16 Jahre oder ernsthaft krank war.

Es sind bei uns insgesamt 24 Pferde. Mich erschüttert immer wieder, wie schnell manche Einsteller mit ihren Äußerungen sind. Mir wurde schon gesagt, die würden Opi einschläfern lassen - weil er nur noch Arbeit macht und viel Geld kostet. Das macht mich völlig fertig. Ich mag mich allerdings auch nicht rechtfertigen. Ich habe Opi seit 24 Jahren und ich denke, ich bin es ihm schuldig, ihn bis zum Ende zu begleiten. Man kann sich eben nicht immer nur die Rosinen aus dem Kuchen picken...

Bei uns ist alles vertreten: Westernreiter, Englischreiter, Freizeitreiter, Turnierreiter. Von jedem ist etwas dabei. Und so bunt, wie die Leute sind, so bunt sind eben auch die einzelnen Meinungen.

Natürlich habe ich auch seelische Unterstützung. Die hilft mir auch. Sie sagen mir genau das, was Du mir geschrieben hast: Ich soll mich nicht beeinflussen lassen und mir ihre Äußerungen nicht zu Herzen nehmen. Ich bin schon ein psychisch recht stabiler Typ. Trotzdem tut so etwas ziemlich weh...

Zur Stärkung des Immunsystems bekommt Opi zur Zeit ein hochdosiertes Zinkpräparat. Das darf nur einen bestimmten Zeitraum durchgefüttert werden.

Zur allgemeinen Unterstützung (und zur Unterstützung des Fellwechsels) bekommt er Sonnenblumen- und Leinöl. Ich bin so froh, dass er das wenigstens frisst. Mit der Auswahl seines Futters war er ja immer schon sehr speziell...sehr eigenwillig...

Liebe Grüße, Shalom
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Beitrag#23von Anja » 20. Apr 2010 16:01

weißt du, ich bin immer wenn ich bescheiden drauf war hier im Forum gewesen, (natürlich nicht nur dann :) ) das hat mich aufgebaut.
Meine ist jetzt 4 Jahre, in der Zeit haben wir viel durch) !
Ich weiß wie du dich fühlst! Es ist für mich auch immer hart gewesen, auch jetzt noch!

Was du versuchen könntest, wäre Gladiator plus fürs Pferd, das ist genial fürs Immunsystem (insbesondere beim Fellwechsel) und baut unwahrscheinlich auf (die Melanome werden davon nicht weggehen, aber es gibt Kraft).
Weiter würde ich Cimetidin800 versuchen, das ist eigentlich gegen Magenprobleme, hat aber auch Erfolge bei Melanomen gezeigt, allerdings meist erst nach ein paar Wochen. Das ist eine "Nebenwirkung" davon (obwohl TÄ nicht unbedingt davon überzeugt sind). Es baut auch indirekt das Immunsystem auf. Ich denke, dass die Vielzahl von Melanomen davon auch nicht weggeht, aber vielleich kehrt Ruhe ein, das wäre ja auch schon mal ein Erfolg!

Ich kann dir nur immer wieder sagen, sei stark für euch beide!!!
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Beitrag#24von Eline » 20. Apr 2010 18:29

danke für Deine aufbauenden Worte. Ich lese aus Deinem Satz auch eine gewisse Hilf- und Ratlosigkeit. Was soll sich denn noch zum Besseren wenden?


naja, man kann eben manche Dinge nicht ändern. da nützen auch keine Tipps. Ich hab das mit meiner 29 jährigen Stute und ihrer Arthrose, das war vor 3 Jahren mal so schlimm, da lag sie auf der Koppel und wollte nicht mehr hoch ... holte dann ernsthaft den TA zum einschläfern. bis der da war hab ich Madame doch hochgebracht, hab dann das arthrosemittel gewechselt und seither gehts ihr wesentlich besser. Jünger wird sie zwar nicht und die Gelenke werden auch nicht wieder neu, aber ihre Lebensqualität ist wieder da ... hat sich also auch noch mal zum besseren gewendet. Warum bei euch nicht auch. Klar bleiben die Melanome, aber wenn der Lebenswille dann wieder passt gibts bei euch vielleicht auch noch ein paar schöne Jahre.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf
das mit Sicherheit, aber ich finds so besser, schlimmer find ich einen plötzlichen unerwarteten Tot, hatte ich einmal wegen Beinbruch ...
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Beitrag#25von Shalom » 19. Mai 2010 19:55

Hallo,

komme gerade aus dem Stall. Wir haben Geburtstag gefeiert. Mein Pferde-Opi ist heute 27 Jahre alt geworden.

Es geht ihm mittlerweile wieder etwas besser. Es scheint mir, als hätte er ein bisschen zugenommen. Das Zinkpräparat hat gut angeschlagen. Muttertag hat er es das letzte Mal bekommen. Jetzt ist Pause angesagt. Mit dem Leinöl sind wir auch bald durch. Die beiden Präparate waren sehr hilfreich.

Es wäre so schön, wenn unsere Pferde endlich auf die Weide könnten. Wir liegen hier recht hoch, es ist ziemlich kalt bei uns. Dadurch wächst das Gras natürlich auch nicht so richtig. Ich bin so ungeduldig, weil ich immer Angst habe, die Zeit läuft uns weg.

Die Melanome an der Schweifrübe haben sie um ein dreifaches anschwellen lassen. Opi scheuert sich fast täglich die oberhalb der Schweifrübe liegenden Melanome auf. Sie bluten dann und der Anblick ist wirklich nicht schön. Die Schweifrübe ist total heiß und fühlt sich an, als wäre sie kurz vor dem Platzen.

Ich salbe die aufgescheuerten Melanome täglich ein und sie verheilen eigentlich relativ schnell. Es gibt Tage, da scheint ihm das Einsalben nicht weh zu tun. Dann wieder gibt es Tage, da erträgt er es nicht, wenn ich seine Schweifrübe auch nur ganz sanft berühre. Er zeigt mir dann schon sehr deutlich, dass er eine Behandlung nur unter Schmerzen über sich ergehen lässt. Ich kann ihm das leider nicht ersparen, weil sich sonst schlimme Infektionen einstellen könnten.

Die aufgescheuerten Melanome an den Hinterbeinen verheilen langsam. Teilweise kann man schon nicht mehr sehen, dass er dort große, blutige Wunden hatte. Es ist schon richtig gut Fell darüber gewachsen.

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten. Ich hoffe, der Sommer wird nicht allzu schlimm...

Liebe Grüße, Shalom
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Beitrag#26von Eline » 19. Mai 2010 20:41

drück euch die Daumen, das noch ein paar Jahre drin sind.

meine *Olle* hatte ihren 29. Geburtstag :mrgreen:

theoretisch sollten wir dankbar sein, ich find alles über 25 ist Rekord :!:
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Beitrag#27von Shalom » 22. Mai 2010 14:20

Hallo Eline,

ja, Du hast Recht. Alles über 25 Jahre ist rekordverdächtig. Und unter den gegebenen Umständen erst recht...

Bis bald, Shalom
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Beitrag#28von Shalom » 14. Jun 2010 14:13

Hallo,

heute mal wieder ein Zwischenbericht von meinem Pferde-Opi.

Meine Frage aus dem von mir eröffneten Thread hat sich beantwortet: Pferde-Opi hat Muskelverspannungen aufgrund der Melanome, die sich an den Muskelansätzen gebildet haben. Es sind mittlerweile der Hals, der Rumpf, die Kruppe, die Hinterbeine befallen. An den Vorderbeinen und der Brust scheint sich auch etwas zu entwickeln.

Das Wachstum der Melanome wurde durch das abgeschwächte Immunsystem von Pferde-Opi so enorm beschleunigt.

Ein normales Putzen von Opi ist - zur Zeit - nicht möglich. Ich würde es eher als ein "sauber streicheln" bezeichnen. Vielen Berührungen weicht er mit einer unglaublich liebenswürdigen Art aus, ohne mir gegenüber auch nur irgendeine Aggression zu zeigen.

Letzte Woche war die Hufschmiedin zum Ausschneiden da. Ich habe ihr erzählt, dass Pferde-Opi Probleme hat, die Vorderbeine nach vorne bzw. die Hinterbeine nach hinten zu geben. Die Hufschmiedin hat das wirklich toll gemacht und hat ihm alle Zeit der Welt gelassen, um sich zu sammeln und mithelfen zu dürfen. Das hat mich sehr berührt. Es hat mich so sehr an die Zeit erinnert, als ich ihn noch geritten habe. Schon damals wollte er es einem immer recht machen.

Ich bin jetzt dabei, mit Hilfe von verschiedenen Seiten ein geeignetes Zusatzfutter zu finden, um ihm die Muskelverspannungen zu nehmen oder wenigstens zu lindern. Massagen sind passé. Denn der auf die Melanome dabei ausgeübte Druck beschleunigt leider auch ihr Wachstum.

Ich wundere mich immer wieder, wie wenig die Tierärzte und wie viel ich über Melanome weiß. Jedenfalls sind sie sehr bemüht und informieren sich. Und winken nicht einfach ab - so wie ich es früher öfter erfahren musste.

Ich habe das Gefühl, es ist das erste Mal, dass sich ein Tierarzt tatsächlich für unser Problem interessiert.

Ich werde auf jeden Fall weiter berichten, zu welchem Ergebnis wir letztendlich kommen konnten.

Bis dahin alles Liebe, Shalom
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Beitrag#29von Eline » 14. Jun 2010 17:54

schau mal bei http://www.makana.de oder artivital, die haben ganz gute Fütterchen für so Allerlei.
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Beitrag#30von Shalom » 15. Jun 2010 13:39

Hallo liebe Eline,

vielen Dank für die Links. Ich werde mich da jetzt erstmal "durchwurschteln"...

Liebe Grüße, Shalom
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