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Flys Bildbericht- Tumore Maul Lippe eosinophile Dermatits


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Beitrag#16von Eline » 29. Jan 2010 12:38

Huhu,
na dann quäl sie nicht mit den Fotos ... hauptsache sie frisst und ist eklig :mrgreen:
bei meiner Olle (ich hab lauter alte Pferde :roll: ) merk ich auch immer, dass es ihr super geht, wenn sie krätzig ist :mrgreen:

Geb ihr mal Apfelmus aus einer Wurmkurspritze ins Maul. Ich mußte mal bei einer Stute nach einer Zahn OP das Loch vom Backen außen in den Mund innen immer mit Betaisadonna durchspülen, das war anfangs auch nicht so einfach, weil Madame nach der Op ebenfalls immer gestiegen ist, wenn man an den Kopf wollte.
Ist zwar für die anstehende WK jetzt zu spät zum üben, aber das wird ja nicht das letzte mal sein :roll:
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Gruß Irene/ Eline
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Beitrag#17von Frau Puschelig » 30. Jan 2010 08:52

Juuuhuuu, Wurmkur in andere Maulseite ging. Die Dame hat zwar die Augen gerollt, aber blieb stehen. Hab ihr trotzdem noch ein bißchen Mash gegeben danach. Meine Herren, hat die gefuttert: ein Staubsauger! Sie ist extem munter und ich frage mich, ob sie nicht vielleicht auch unabhängig von der Maulgechichte eine latente Herzschwäche oder so was hat. Sie ist quietschfidel und vor 4 Tagen hab ich mich noch gefragt, ob wir es überhaupt bis zur OP schaffen. Sie hatte sich sogar schon von der Herde abgesondert in den letzten Tagen. Und sie hat sich innerhalb der letzten 2 -3 Tage fast halberit und hat jetzt eine ganz hübsche Figur. Um Weihnachten rum ist sie ja förmlich in die Breite explodiert. Das könnte ja auch für Wassereinlagerungen sprechen. Und sie läßt sich sogar am Mäulchen kraulen. Aber ansonsten will sie jetzt bitteschön endlich was unternehmen. Und die drei Oberzicken vom Hof, die neben ihr stehen in einem Laufstall, die gehen ihr ganz schön auf den Zeiger und sie hat denen gestern mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Die hat mal nach hinten rausgepfeffert, daß die Ponyhufe fast in Kopfhöhe von mir waren und die Boxenwand gezittert hat. Hossa! Heute gibt es nochmal Penicilin und hoffentlich mit etwas Glück auch schon ein Ergebnis, daß hoffentlich nicht das PEK ergibt. Ich hab jetzt echt wieder richtig Hoffnung und freu mich so, daß sie so munter ist. Selbst wenn es jetzt das PEK wäre, solange es ihr so gut geht wie nach der OP, da soll sie noch ein schönes Leben führen, solange sie damit gut klarkommt. Veilleicht muß sie ja dauerhaft das Crataegutt und die Leberkur kriegen, vielleicht auch nur für eine bestimmte Zeit. Fakt ist, wenn sie weiter so drauf ist, dann werden sich sowohl die anderen Herdenmitglieder, als auch ich mich etwas umstellen müssen. Ich bin noch ganz platt. Selbst die SB hat mir gestern gesagt, wie erstaunt sie ist, weil sie auch Angst hatte, das sie morgens im Stall liegt und hin ist in den letzten Tagen. Schöööön. Frau Pony ist zur Zeit extrem unternehmungslustig und selbstbewußt. Früher war sie eher immer sehr zurückhaltend und auch gerne schnell ängstlich, was die SB gerne als hysterisch bezeichnet hat. Richtig gut hat es mit Fly und mir erst funktioniert, als wir asugiebeg NH gemacht haben. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich jetzt entwickelt. Wenn jetzt nichts blöd läuft, dann hab ich ein neues Pony, ein viel lebenslustigeres.
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Beitrag#18von Eline » 30. Jan 2010 11:48

Huhu,
vielleicht hatte sie das Ding schon lange und es hat ihr einfach weh getan. Pferde sind mit Maulsachen echt extrem empfindlich. Ich kenn das von den Zähnern her. Wenn da was nicht passt, abuen die total schnell ab und sind auch schlapp.

Pferde geben unheimlich schnell auf. Meine alte (29 Jahre) hat Knochenprobleme, besonders an den Vorderbeinen. Läuft aber nicht lahm oder klamm. Wenn sie sich wälzt, dann bekommt sie ab und an das rechte Vorderbein nicht vor um aufzustehen. Sie versucht das 2x und dann läßt sie sich zur Seite kippen und liegt wie tot da.

Haben da fast ein Jahr lang gebraucht, bis ein TA mir sagte, das es nichts mit Herz oder Kreislauf zu tun hat. Sie merkt es geht nicht und dann versucht sie es auch nicht mehr. :roll: ich zieh ihr dann immer das Bein vor und dann fuchtel ich kurz mit der Gerte und sie steht auf und ist sauer.

Denk das war bei deiner ähnlich, fressen schmerzt, dann lassen wir es, stellen uns in die Ecke und warten bis der Wolf kommt um uns zu fressen. :-?
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Beitrag#19von Frau Puschelig » 1. Feb 2010 19:28

Nööö, gefressen hatte sie ja trotzdem. Nur ansonsten hatte sie sich von der Herde abgesondert.

Soooo, ich warte leider immer noch aufs Biospie-Ergebnis. Wenn morgen noch nichts da ist, ruft die TA mal dort an, warum es so lange dauert. Laut ihr wären die dort immer sonst sehr schnell.

Hab Fly heute wieder in ihre alte WG zurückgebracht aus der Einzelhaft. Erstmal im Schnee gewälzt,, dann ein Mäulchen voll Heu genommen, alle anderen mal begrüßt und dabei ne Runde gequietscht und nochmal ein MÄulchen gefuttert. Ansonsten war aber der Sozialkontakt deutlich wichtiger als das Essen.

Wir dürfen ein bißchen Schritt gehen in der Halle, aber bitteschön nicht auf dem Hallenbelag wälzen, wegen der Naht am Maul. Naaa, jetzt hoff ich mal auf morgen. *mit den Fingern trommelt*
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Beitrag#20von Eline » 2. Feb 2010 07:54

nicht auf dem Hallenbelag wälzen


na dann viel Glück lol

von Halbisibesitzer zu Isibesitzer lol
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Beitrag#21von Frau Puschelig » 4. Feb 2010 08:06

Guten Morgen,

so und nun wissen wir es endlich.... Es ist KEIN Tumor!

Frau Pony hat eine

eosinophile Dermatitis mit infektiöser Entzündung vermutlich verusacht durch Parasitenbefall... aha...

Es ist also eine Auto-Immun-Erkrankung der Haut, also Allergie ausgelöst durch wandernde Wurmlarven, die offenbar bei den gegebenen Wurmkuren nicht abgetötet wurden, trotz 4 - 5 maligen Entwurmens im Jahr. Jetzt werden wir wohl eine etwas vom Stall abweichende Entwurmung durchführen. Die Frage ist, ob die dann greift, wenn der Rest was anderes entwurmt.

Hier mal ein Link, steht ganz unten auf der Seite, gibt aber auch noch was zu Sarkoiden und Co.

Die hübschen Geschwüre im Maul sind also überschiessende Immunreaktionen.

eosinophile Dermatitis

Depressiv war sie ja schon, aber von abgemagert kann nicht die Rede sein. Im Gegenteil, sie sah aus wie ein Fesselballon die letzten 2 - 3 Wochen vor der OP. Noch nicht mal das Fell sah irgendwie blöd aus. Offenbar waren es auch große Wassereinlagerungen, die jetzt zum größten Teil verschwunden sind. Craetegutt und das Lebermittel soll sie noch erstmal weiternehmen bis es leer ist. Eisenmangel hat sie ja auch. Mal sehen, ob es dafür noch was gibt. Nächsten Dienstag ist TA Termin. Die TA meint ja sehr zuversichtlich, daß wir sie wieder hinkriegen. Eventuell gibt es nochmal 2 Wochen Entzündungshemmer. Sie ist zuversichtlich, daß die Geschwüre dann wegbleiben und auch keine übermäßige Narbenbildung verursachen. Nach dem Herz müssen wir dann auch nochmal schauen, von wegen Wassereinlagerungen. Die Frage ist ja auch, was die wandernden Wumrlarven eventuell schon zerstört haben und in welchem Ausmaß.

Abweichende Glukoseaufnahme macht mir natürlich auch Sorgen, da ist unser nächster Freund noch die Hufrehe. Therapie gibt es laut dem Link keine, sondern nur Besserung durch Kortikosteroide. Da werd ich die TA auch nochmal drauf ansprechen am Dienstag.

Bin jetzt zwar erleichtert, aber Fly wird wohl doch mein Sorgenkind bleiben. Immerhin, sie selbst ist wieder deutlich munterer.
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Beitrag#22von Eline » 4. Feb 2010 11:56

Huhu,
der Link mag nicht, hab hier den noch gefunden

:arrow: http://www.ffp-ev.de/live/pdf/22_Immunk ... _Sloet.pdf

aber das hab ich jetzt auch noch nie gehört, man lernt ja nie aus :!:

werd da wohl noch was im Forum machen, denn das ist ja auch wichtig

Hoff mal ihr bekommt das alles hin, ich kämpf auch grad mit baustelle Pony :roll: läuft momentan schlecht ....
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Beitrag#23von Eline » 4. Feb 2010 12:18

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Beitrag#24von Frau Puschelig » 4. Feb 2010 17:02

OH, ich hoffe bei Euch geht es dann auch bald aufwärts. *Daumen drückt fürs Pony*

Na, dann haben wir ne neue Krankheit entdeckt, das ist doch auch mal was.*grins*

Ich hab es übrigens geschafft mit der Frau Isi was zu machen, ohne das sie sich wälzt. *kicher* Aber lange geht das nicht mehr. Und die gute Nachricht des Tages. Sie war heute so übermütig, daß sie statt anzutraben, mal losgaloppiert ist am Strick und dann nicht um die Pilonen rum gelaufen ist sondern richtig drüber gesprungen. Sie ist direkt auf die Dinger zu und hatte Spaß dran. Sonst kriegt sie kaum ein Bein über eine am Boden liegende Stange. Im Moment ist sie extrem gut drauf und ich hoffe, das bleibt so. Wer weiß, wie lange sie das schon gequält hat, ohne das man was gesehen hat.

LG

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Beitrag#25von Eline » 4. Feb 2010 17:47

Huhu,
*lach* also das ist bei meiner alten und bei isi os, wenn die zwei Weiber brav sind, dann sind sie krank. Wenn sie so richtig zickig sind und Unsinn machen, dann weiß ich ihnen gehts gut. Nützt natürlich meine Olle voll aus, weil ich sie eben lass :roll:
man freut sich da ja lol
und unser Isi ist eben momentan wieder zu brav, denk entweder drückt das Hufbein durch die Rehen oder sie hat auch Arthrose,
zudem bekommt das Wetter ihrer Husterei nicht so. Müßte eigentlich wieder geritten werden, aber das haut ja momentan nicht so hin :roll: jetzt werd ich ihr einen rehebeschlag machen lassen und dann schaun wir mal ...

so *auchmalgejammert*

wandernde Wurmlarven
da wollt ich auch noch fragen ...war dann in dem Tumor eine Larve drin? Ich kenn das von den Magendasseln, da sind dann oft die Larven im Zahnfleisch *grusel* ... oder war es bei euch nur eine Reaktion der Haut, weil das Immunsystem so unten war?
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Beitrag#26von Frau Puschelig » 5. Feb 2010 08:05

Im Tumor selbst war wohl keine Larve drin. Das ist wohl wie eine Allergie, eine überscchiessende REaktion des Immunsystems. So wie Sommerekzem von innen. Auf die wandernden Wurmlarven hat die TA geschlossen wegen der Blutwerte. Das wäre ganz typisch dafür und wäre auch eine Erklärung, warum die restlichen Körperfunktionen so zusammengebrochen/runtergefahren waren. Im Kot selbst war nichts zu sehen, aber ob man larven gesehen hätte....

Dienstag kommt die TA ja nochmal und ich werde mir einiges an Fragen notieren, damit ich da nichts vergesse. Dann schreib ich mal was sei noch erklärt hat.

Auf jeden Fall ist das jetzt nicht mehr so dicke Dicktier gestern extrem munter gewesen. Soooo munter kenn ich sie überhaupt nicht. Gut sie hat gestanden, sie war krank, es wird Frühling und es hat sich vielleicht was an Energien aufgestaut...., aber die war echt total quietschvergnügt. Wenn sie sonst mal so abgegangen ist, dann nur im Panikmodus, aber gestern das war Lebensfreude pur und trotzdem gut händelbar. Immer ein Auge und ein Ohr bei mir und auf mich gehört und aufgepasst. Ich glaub heut laufen wir uns erst ne Viertelstunde warm und dann hoffe ich auf eine leere Halle und lass sie mal abspacken. Das mit dem nicht wälzen sollte ja nun vorbei sein. OP ist ja schon ne Woche her und am Dienstag sollen ja wohl auch Fäden gezogen werden. Und wenn alles klappt, dann setz ich mich morgen nachmittag mal rauf. Dann halt mit Knotenhalfter. Trense wird wohl noch ne WEile nicht gehen bei der Zuckerschnute. Wenn sie so bleibt, wie sie jetzt ist, dann frag ich mich, wie lange sie da schon was gequält hat. Auf jeden Fall schon lange bevor das Geschwür da war. Sie war immer die Zurückhaltende oft auch die Ängstliche oder fast ein bißchen depressiv. Seit der OP ist sie richtig zutraulich, neugierig und geradezu verspielt und ausgelasssen. Bin gespannt, welche Persönlichkeit ich da schließlich entdecke.

Ich drücke nochmal ganz fest die Daumen für die Olle. Auf das die Rehe an ihr vorbei geht und sie auch sonst wieder richtig fit wird.

LG

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Beitrag#27von Frau Puschelig » 19. Feb 2010 08:18

Hier nochmal die Auszüge aus dem Untersuchungsbericht von der Tierpathologie:

Probe 1: Im Randbereich zeitge sich eine fleckig grau pigmentierte Schleimhaut. Im Zeentrum der Probe war eine flache große Umfangsvermehrung erkennbar, die eine Schichthöhe von 1 cm aufwies. Dies aus der Haut vorquellende kompakte Tumorgewebe war grau-rötlich gefärbt u. an der Oberfläche ulzeriert.

Probe 2: An der Oberfläche befand sich eine rundliche Vorwölbung mit einem Durchmesser von 1,3 cm. An dessen Oberfäche war eine Ulzeration erkennbar.

Die mikroskop. Untersuchungen zeigen einddeutig, daß es sich bei den beiden Umfangsvermehrungen an der Lippe nicht um tumorartige zellwucherungen handel.

Mikroskopisch konnte vielmehr das typische Bild einer unmittelbar unter der Hautoberfläche ablaufenden eosinophilen Dermatitis nachgewiesen werden. Das gesamte Gewebe enthält in dichter Anordnung eosiniohile Granulozyten. Außerdem haben die entzündl. Veränderungen zu einer überschüssigen Wucherung von Kapillarne u. von Bindegewebszellen geführt. Dies ist der Grund faür, daß sich die entzündl. Gewebsbereiche über die Hautoberfläche tumorähnlich ausgedehnt haben.

Als urschae muß in beiden Lokalisationen primär ein infektiöser Prozess vermutet werden. Dabei sind aber überschießende Immunrekationen entstanden, die im zweiten Schritt zu einer sehr starken Anlockung eosinophiler Granulozyten führen. Die aus den zuletzt genannten Zellen freigesetzten Enzyme verursachen Gewebszerstörungen, die im vorliegenden Fall die überschießenden reparativen Bindegewebswucherungen ausgelöst haben.

Nach operativer Entfernung ist damit die Prognose mit Einschränkung günstig.

Es wurde ien Prednisolon-Behandlung empfohlen, um die Rezidivbildung in benachbarten Hautberiechen zu unterbinden.

So, es gab jetzt also eine Depot-Spritze mit dem Zeug und täglich einen Teelöffel zum Ausschleichen. In einer Woche kommt die TA wieder. Wundheilung ist bisher gut. Der Allgemeinzustand hat sich auch deutlich gebessert. Frau Pony ist sehr munter und wirkt sehr zufrieden. Am Sonntag hab ich das erste Mal wieder ein bißchen im Schritt drauf gesessen mit Pad und Knotenhalfter. Trense lassen wir im Moment noch weg. Sicher ist sicher.

Insgesamt finde ich auch, daß sie viel mehr in sich selbst ruht und wirklich zufrieden ist. Wer weiß, wie lange sie da vorher schon was gequält hat, ohne das da was zu sehen war.
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Beitrag#28von Eline » 19. Feb 2010 10:56

Danke :mrgreen: der Bericht ist intressant :!:
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