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Melonia- Talgknubbel in der Nase- OP- nachgewachsen


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Melonia- Talgknubbel in der Nase- OP- nachgewachsen

Beitrag#1von Melonia » 4. Jul 2012 13:30

Hallo,
mein Name ist Natascha, ich bin 25 Jahre alt und hoffe, dass ich in diesem Forum am falschen Platz bin ;)
Ich habe einen 11 jaehrigen Hannoveraner Wallach, der seit einigen Jahren einen - von mir so genannten - 'Knubbel' in der Nase hat. Bemerkt habe ich diesen vor etwa 3,5 Jahren, da man eine Beule sah. Dieses Bild ist ca. ein halbes Jahr alt. Ich habe gerade kein besseres gefunden, auf dem man den Knubbel sieht.

Bild

Ich habe dann auch mal in die Nase reingefasst und habe da eben diesen Knubbel bemerkt, der oben im falschen Nasenloch saß. Er war einfach da. Kein Blut, kein Eiter, nichts. Wer weiß auch, wie lange er schon da war.
Ich habe dann in meiner Heimatstadt, wo wir damals noch waren, mit zahlreichen TAs gesprochen, die mir alle abgeraten haben, dort was zu machen, mit der Begruendung, dass die Infektionsgefahr an der Stelle zu hoch ist und solang mein Pferd keine Atemprobleme hat, das schon nicht schlimm waere. So hat es die letzten Jahren vor sich hingelebt und ist nach und nach leicht gewachsen.
In den letzten Jahre bin ich umgezogen, so dass ich mitlerweile mit anderen TAs zu tun habe. Als einer der Pferdespezialisten bei uns im Stall vor Ort war, habe ich ihn natuerlich auf den Knubbel angesprochen, denn wie erwaehnt, er wurde nach und nach groeßer.
Der neue TA betrachtete das ganze, sagte mir es sei eine Talgabkapselung und es waere kein Problem, dass koenne man einfach herausoperieren. Ich solle einfach mal bei ihm vorbeikommen.
Nach einigem hin- und her und Ruecksprache mit dem TA meines Vertrauens, der dann auch sagte, dass wenn es waechst es frueher oder spaeter raus muss, entschloss ich mich, diesen kleinen Eingriff machen zu lassen und fuhr mit Pferd in die Klinik.
Dort wurde operiert, man sagte mir es sei sehr schwer gewesen, da sowas sonst unter einer Hautsschicht laege, bei meinem waren drei dazwischen, aber alles raus waere und es sich wirklich um eine Talgabkapselung handele. Als ich shcließlich mein Pferd sah, bin ich fast umgefallen, da ich zugeben muss, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass auf der Nase geschnitten wird. Aber egal, ist nur nen Schoenheitsmakel, hauptsache Herr Pferd ist heil und gesund. Das Bild ist eine Woche nach der OP.

Bild

Soweit verliefen die naechsten Wochen gut, die Naht heilte super ab, es war immernoch eine Schwellung da, als waere der Knubbel noch drin, aber nach Telefonaten mit der TA, die operiert hat, wurde ich beruhigt, das sei alles normal und wuerde dauern.
Gleich anbei ein riesen Fehler von mir: da ich Angst hatte, ich koennte was kaputt machen, habe ich mich die erste Zeit nach der OP nicht getraut in die Nase reinzufassen.
Ca. zwei Wochen nach der OP habe ich mal mit Taschenlampe reingeleuchtet und war schockiert - auch innnen war noch eine Schwellung, die so aussah, als haette man nichts rausgeholt (ich hab die Kapsel ja gesehen, nur um das Aussehen zu beschreiben), wieder die TA angerufen, die mir weiterhin versichterte alles sei gut und richig, der Koerper braucht Zeit dafuer.
Nach vier Wochen habe ich mein Pferd einen Tag longiert und er hat mega viel abgeschnaub, Ergebniss war danach, dass aus der operierten Nasenseite gelber Ausfluss lief. Natuerlih wieder die TA angerufen, sie gehe davon aus es sei Fibrin, das sei nicht schlimm und sie wuerde baldmoeglich mal mit auf der Runde eintakten.
(Ja, jetzt beim Schreiben frag ich mich auch, warum ich sie nicht schon viel frueher zur Nachkontrolle gerufen habe, aber sie hat mir am Telefon einfach das Gefuehl gegeben, dass alles so sein muesse und sie eh nichts tun kann)
Eine Woche spaeter, also fuenf Wochen nach der OP war die oberflaechliche Schwellung von heut auf morgen wesentlich groeßer, ich erstmals wieder wirklich in die Nase gefasst und mir ist fast schlecht geworden. In dem falschen Nasenloch oben war alles voll mit, ja... mit was?
Sofort TA angerufen, die sich das nicht erklaeren konnte und morgen vorbei kommen wollte. Natuerlich hat sie mir abgesagt und ist seit dem darauf folgenden Tag fuer 2 Wochen weg.
Abends noch ne TA aus dem Dorf gerufen, nicht auf Pferde spezialisiert, aber ich wollte was wissen. Sie sprach von zwei gestielten Wucherungen, die garantiert nciht mehr von allein weggehen wuerden und riet mir, mich an einen Pferdefachmann zu wenden. Den bekam ich schließlich drei Tage spaeter endlich in den Stall. Was er wirklich gesagt hat, weiß ich nicht 100%ig, ich musste arbeiten und war gluecklich ueberhaupt einen Termin bei ihm bekommen zu haben. Wir haben dann am naechsten Tag nur kurz telefoniert, weil er zu nem Notfall musste und momentan warte ich noch auf seinen Rueckruf.
Zuerst hat er einen Abzess geoeffnet - die gelbe Fluessigkeit war kein Fibrin sondern Eiter. Es sind halt diese zwei Wucherungen in der Nase, schwer zu sagen, wie das so schnell kommen konnte. Mir hat er gesagt, es koennte vllt ein Polyp sein. Er hat auf jeden Fall gesagt, dass es totaler Unfug war das ganze von oben zu operieren und er mir raet das Pferd unter Vollnarkose erneut operieren zu lassen und die Dinger von innen rauszuholen und dann eben einzuschicken.
Im weiteren Gespraechen mit den Stallbesitzern, die mein Pferd fuer die Behandlung gehalten haben, habe ich erfahren, dass wohl auch das Wort Melanom mal fiel.
Und so sieht es jetzt von innen aus. Hinter dem ersten Ding sitzt aber mind. noch eins. Und die haben wirklich diese gestielte Form. Ich bin mir auch sicher, dass das erste Ding, was rausoperiert wurde, noch eine andere Farbe hatte, also wahrscheinlich noch unter der Schlimhaut lag.

Bild

Ja, und jetzt bin ich hier. Nachdem ich angefangen habe ein wenig durchs Internet zu lesen, weil mir die Sache natuerlich auch keine Ruhe mehr laesst. Es sitzt schoen in der Nase, der TA hat auch gesagt, dass es zu Atemproblemen kommen kann. Und jetzt bin ich ein bisschen ueberfordert. Warte halt derzeit noch auf den TA Rueckruf und hoffe dann schlauer zu sein.
Vllt habt ihr ja Ideen, was es sein koennte, wie es klingt und so weiter.
Zuletzt geändert von Melonia am 5. Jul 2012 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag#2von Eline » 4. Jul 2012 13:44

puhhhhhhhh......... also Sarkoid würde ich ausschließen, die sitzen selten an/in der Nase
Melanome auch fast eher nicht, die fangen eher bei der Schweifrübe an ..

da das Gebilde ja nun in der Nase wächst ists auch schwer zu sagen ... könnte noch ein karzinom sein, die sind gerne am Maul, Nase, Nüster, Auge ...

ich würde in die Klinik fahren und operieren lassen und auf alle Fälle eine Probe einschicken um zu wissen was es ist und lass dir den Befund auch geben, kann auch wirklich was harmloses sein, aber selbst der beste TA wird das mit draufschauen nicht erkennen.

Wurde der voherige Tumor eingeschickt und untersucht?
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
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Beitrag#3von Melonia » 4. Jul 2012 13:53

Danke fuer die schnelle Antwort =)
Dass mir noch jemand sagt, dass die OP erstmal die beste Variante ist, gibt mir echt Hoffnung =)

Der erste Tumor wurde leider nicht eingeschickt. Ich hatte mich zu dem Zeitpunk kaum mit der Sache auseinandergesetzt und als die TA uns das Ding nach der OP gezeigt hat, hat sie gesagt, dass es eine Talgabkapselung sei. Und nichts anderes. Ich mache mir schon mega Vorwuerfe so im nachhinein, dass ich es haette einschicken lassen muessen, aber dadurch, dass sie nichts in die Richtung sagte, habe ich ihr vertraut und das zu 100% geglaubt.
Das groeße Problem an der Sache ist halt, dass ich sie erst ab naechster Woche wieder erreichen kann, da sie ja nicht da ist und ich somit auch nicht nachfragen kann, wie sie sich so sicher sein konnte und ob was anderes 100%ig ausgeschlossen ist.

Wie bereits erwaehnt, warte ich auf den Rueckruf vom TA, weil ich nochmal mit ihm besprechen will, ob er mir Kliniken etc. empfehlen kann. Hoffe dann aber auch, dass ich den Guten naechste Woche einpacken kann und das alles dann gut verlaeuft.
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Beitrag#4von Eline » 4. Jul 2012 15:29

Huhu,
mach dir mal keine Vorwürfe, ich hinterfrag auch nicht alles was mein TA sagt, denke dazu hat er es ja gelernt :-? und man rechnet ja nicht gleich mit was anderem, vor allem nach was sollte man fragen, wenn man keine Ahnung hat.

OP bin ich normal ja dagegen, aber hier ist es echt angebracht, sonst bekommst du 20 verschiedenen Mutmaßungen was es sein könnte und dokterst ewig rum. ists was harmloses ist es gut und wenns doch Richtung Tumor geht ist es immer besser zu operieren wenn es noch klein ist. Zumindest weißt du dann was es war und kannst dementsprechend handeln.
Sagst du uns noch Bescheid- würde mich intressieren und vielleicht kommt ja mal wieder so ein Fall.
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Beitrag#5von Melonia » 4. Jul 2012 15:41

Natuerlich werde ich bescheid sagen.
Ich bin so gluecklich, dass hier so schnell reagiert wurde, dass ich euch gerne auf dem Laufenden halte.

Sobald ich nen Termin hab, melde ich mich und dann natuerlich auch mit dem, was dabei rauskommt!

Und wirklich schonmal:
DANKE
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Beitrag#6von doncamillo » 5. Jul 2012 23:36

Hi,

da bin ich jetzt fast platt....!
So eine Frechheit!!! Der TA welche operiert hat würde ich dann mal eine Ansage machen.

Ich glaube wenn jetzt erst nächste Woche was geschieht ist nichts aus der Zeit. So riesig schauen die Dinger nicht aus das sie akut die Atmung behindern.
Hat ja noch ein großes Nasenloch :lol: !

Aber unternommen gehört was, keine Frage.
Da würde ich auch zu einer Op tendieren, denn da muss man wissen was es ist!

Vorwürfe bringen dir nix, du als Laie kannst nicht wissen wie das abläuft. Wenn die Herrn und Frauen TA von einer Talgdrüsenkapsel ausgegangen sind wird nix eingeschickt. Kostet nur und kommt nichts raus.
Aber das die innen nichts gesehen haben verwundert mich.... ehrlich gesagt.

Wo fährst du denn hin??? Wieder in die gleiche Klinik?? Da würde ich dann man fragen wie es mit einer Nachbehandlung von einer fehlerhaften OP ausschaut???

Und ja unbedingt einschicken lassen!!!!
Jetzt wissen wir alle das man das extra bestellen und anfordern muss.
Danke dafür!!! Das werde ich mir merken und auch weitersagen!!!

Wünsche euch alles gute und halte uns bitte auf dem Laufenden.

glg doncamillo
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Beitrag#7von Melonia » 11. Jul 2012 13:05

So,
ich hab ja versprochen, euch auf dem Laufenden zu halten und habe mitlerweile endlich meinen Rueckruf vom TA bekommen...
Der TA, der also zuletzt da war, vermutet, dass es sich um Schleimhautpolypen handelt, die durch eine Verletzung oder in Folge der OP entstanden sind.
Habe gerade nochmal mit einem befreundeten Veterinaermedizinstudenten gesprochen, der das auch fuer wahrscheinlich haelt, vorallem weil der eitrige Ausfluss dazu passen wuerde.
Ob es das ist werden wir natuerlich erst nach der OP wissen, aber es gibt anscheinend auch Moeglichkeiten, die nicht allzuschlimm waeren =)

Naechste Woche moechte ich eigentlich in die Klinik fahren und operieren lassen und bin jetzt halt am Hin- und Herueberlegen, welche Klinik ich aufsuchen moechte. Vielleicht hat der eine oder andere hier ja Erfahrungen mit einer der beiden Kliniken?
Zur Auswahl steht die Uniklinik in Leipzig, die wohl einen sehr guten Ruf hat oder die Tierklinik in Bad Langensalza, wo der Herr Barnewitz operieren wuerde.

Falls jemand was weiß - ich nehme gerne Ratschlaege entgegen. Ansonsten melde ich mich spaetestens nach der OP mit neuen Infos =)

Ach und zu der Frage: in die KLinik, in der er war, moechte ich nicht. Habe irgendwie durch die ganze Sache nen mega schlechtes Gefuehl, auch wenn in keinster Weise gesagt ist, dass die was damit zu tun haben. Die neuen OP Kosten werden hoffentlich auch, da unter Vollnarkose, von meiner Versicherung uebernommen, so geht es einigermaßen...
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Beitrag#8von doncamillo » 12. Jul 2012 22:47

Hi,

hört sich doch gar nicht so schlecht an....

Wünsche euch alles gute.
Kenne mich bei den beiden Kliniken leider nicht aus :'( !

Halte uns auf dem laufenden.

lg doncamillo
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Beitrag#9von Melonia » 17. Jul 2012 13:52

Urlaub... wenn ich dieses Wort in den naechsten Wochen hoere, muss ich wohl schreiend den Raum verlassen.
Erst war die behandelnde TA nicht mehr da, dann der TA in Klinik A, in die ich wollte, dann hab ich mich fuer KLinik B entschieden - "Die Aerztin ist leider im Urlaub".
Nachdem Razzis Nase innerhalb der letzten Woche aber nochmal massiv mehr angeschwollen ist, habe ich die Nase voll (was fuer eine schoene Parallele...) und habe jetzt endlich einen Termin.
Am Donnerstag fahren wir nach Bad Langensalza, da schaut sich der TA alles an etc., so dass hoffentlich am Freitag operiert werden kann.
Ich werde euch auf alle Faelle weiter auf dem Laufenden halten.
Drueckt uns die Daumen =)
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Beitrag#10von doncamillo » 19. Jul 2012 10:56

Hi,

wünsche euch alles gute....!!

lg doncamillo
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Beitrag#11von Melonia » 27. Jul 2012 11:05

So, nun kann ich mich endlich mit allen Neuigkeiten melden.
Letzten Donnerstag ging es in die Klinik nach Bad Langensalza zum Dr Barnewitz. Gleich vorneweg - ich bin sehr sehr angetan von dem Guten. Er hat sich viel Zeit genommen, mir bei der Eingangsuntersuchung alles ausfuehrlich erklaert, steht mir telefonisch weiterhin jederzeit bei Fragen zur Seite und kommt zur Nachuntersuchung bis zu uns in den Stall (immerhin ueber 100km). Ich wuerde ihn jederzeit weiterempfelen!

Am Freitag kam Razz dann unters Messer. Ich war die ganze OP ueber dabei. Dr Barnewitz hat mir das alles uebers Endoskop gezeigt und schließlich die beiden Gebilde rausgeschnnitten (einmal elektrisch und das hintere via Skalpell), genaeht wurde nichts. Die beiden Dinger wurden komplett eingeschickt. Razzl hat alles recht gut ueberstanden und am naechsten Tag hat man schon kaum noch eine Schwellung gesehen =)
-> Im Endeffekt hieß es nach der OP, dass das ganze eine entzuendliche Geschichte sein kann (in Richtung Polypen), da sich um das Narbengewebe (dazu spaeter) das Gewebe entzuendet hat und die Gebilde auch von diesem ausgingen. Der schlimmere Fall, der eintreten koennte, waere ein streuender Tumor. Herr Barnewitz hat mich schon vorgewarnt, dass in diesem Fall die Nase nochmal von außen geoeffnet werden muesse und das man das Gewebe großflaechig entfernen muesste. Keine schoene Vorstellung.

Wir sind mitlerweile zu haus angekommen, Razzl hat seine Boxenruhe in Koppelruhe umfunktioniert (wenn die Herde draußen steht wird mein Pferd in der Box zum Wildpferd...) und es geht ihm echt gut. Seit der OP hat auch nichts nachgeblutet oder so.

Eben gerade habe ich mit dem TA telefoniert, der Befund ist da.
(Ich umschreibe es jetzt nur, habe nur mit ihm telefoniert, die Fachwoerter stehen alle auf dem Fax, das gleich bei meinem Freund auf Arbeit ankommt)
Es handelt sich NICHT um einen Tumor =) Es ist wie vermutet ein hochgradig entzuendes Ding gewesen. Der TA wird in ein paar Wochen nochmal kommen und sich anschauen, ob das entzuendete Gewebe sich erholt und verhaertet. Ich bin erstmal unglaublich erleichtert.

Was mich mitlerweile mega stutzig macht ist das Narbengewebe in der Nase. Lt Aussage der ersten TA hat diese die Talgabkapselung ja nur von außen entfernt. Mit dieser werde ich die Tage nochmal telefonieren und fragen, ob sie doch bis innen geschnitten hat. Die ganze Problematik, die ich jetzt nach der OP hatte, scheint naemlich von der ersten OP hergeruehrt zu sein. Und da wuerde mich halt interessieren, was sie dazu sagt.


Alles in allem bin ich wirklich gluecklich und erleichtert, hoffe das das Gewebe sich schnell erholt und da mein Pferdi auch nicht weiterverkauft werden soll oder so ist die Beule, die unter der ersten Naht bleiben wird, ein reiner Schoenheitsfehler, der zwar aegerlich, aber nicht schlimm ist.
Nochmal vielen Dank an euch alle, ihr habt mich anfangs wirklich sehr beruhigt. Es ist ein wahnsinnig tolles Forum mit ganz tollen Menschen, die sich bemuehen zu helfen!
DANKE!!!
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Beitrag#12von doncamillo » 27. Jul 2012 21:29

Hi,

das hört sich gaaaaanz toll an und ich freue mich riesig für euch. :mrgreen: :mrgreen:

Fein das es gute Nachrichten gab. Mit dem Schönheitsfehler kann man glaube ich gut leben....
Jetzt hoffen wir noch mit dir das die Nachuntersuchung auch noch gut läuft.

Sag uns bitte Bescheid!

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Beitrag#13von Eline » 29. Jul 2012 20:25

freut mich :mrgreen:
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