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Ätzsalben


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Ätzsalben

Beitrag#1von Eline » 3. Mär 2008 21:12

Hab mal wieder gegoogelt und bin hierauf gestoßen.

Behandlung
Kleine Tumore, die das Pferd nicht behindern, bleiben in der Regel unbehandelt. Liegen sie aber beispielsweise am Auge, in der Sattellage oder schränken die Bewegung ein, müssen sie entfernt werden. Auch Tumore, die schnell wachsen, müssen behandelt werden. Sie können operativ entfernt werden. Dies kann mit dem Skalpel, Laser oder Stickstoff geschehen. Kleine Tumore lassen sich oft auch mit der Thermotherapie, bei der die Wucherungen kurzzeitig starkt erhiltzt werden, erfolgreich entfernen. Auch ein Verätzen ist möglich. Sinnvoll ist oft die Kombination mit einer Immuntherapie, die dem Pferd hilft, den Tumor von innen zu bekämpfen. Daneben ist das Abbinden der Knoten mit einem Gummiring üblich. Irgendwann fallen die Tumore ab. Es bleibt zwar noch krankes Gewebe zurück, dieses kann aber das Immunsystem zur Abwehr anregen. Große Tumore werden notfalls mit radioaktiven Stoffen entfernt, die allerdings stark belastend sind. Sie zerstören aber nur das kranke Gewebe. Eine Biopsie wird in der Regel nicht vorgenommen, da sie das Sarkoide meist schneller wachsen oder erst gefährlich werden läßt. Wirksam ist auch die Chemotherapie. Hierbei müssen zunächst mit Jodlösung oder nach Umschlägen aus Kamille-Ringelblume-Lösung die Krusten entfernt werden. Dann wird der Tumor mit einem Höllenstein aus Silbernitrat, dem Ätzstift, behandelt. Es geht auch eine Kupfersulfat-Salbe oder Quecksilberchlorid. Anschließend wird die Haut mit einer Salbe desinfiziert und beruhigt. Hierzu eignen sich Ringelblume, Melisse und Scharfgabe. Um Insekten fernzuhalten, sollte im Sommer zusätzliche eine Jodsalbe aufgetragen werden. Die Behandlung muss mindestens sechs Wochen durchgehalten werden. Immer können die Tumore nach der Entfernung nachwachsen. Um das zu verhindern gibt es mittlerweile eine Auto-Immuntherapie, die gute Chancen verspricht, den Tumor ganz los zu sein.

Alternative Heilmethoden
Ein starkes Immungsystem verringert auch das Risiko von Tumorbildungen. Um den Wachstum zu hemmen, können Große Klette und Wermut beigefuttert werden. Auch homöopathische Behandlung durch einen erfahrenen Heilpraktiker kann sehr erfolgreich sein und sogar zum Abfallen der Tumore führen. Auch das Einreiben mit Thuja- und Teebaumöl zeigt gute Wirkung.

Vorbeugung
Die Gabe immunstärkender Kräuter wie Sonnenhut, Brennessel und Hagebutten sowie Apfelessig wirken sich positiv auf die Abwehrkräfte aus. Dazu natürlich eine artgerechte Haltung und ausgewogene Ernährung. Auch kleine Wunden gleich desinfizieren, um das Eindringen von Erregern zu verhindern. Schon bei kleinen Veränderungen sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Literatur
Dülffer-Schneitzer, Beatrice: Pferde Gesundheitsbuch, FN-Verlag.
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
Bild http://www.knabstrupper-af-hyldgard.de.tl


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Die von mir und anderen Usern eingestellten Erfahrungen u. Berichte ersetzen keinen Tierarzt.
Ich übernehme keine Haftung für die Folgen von Selbstversuchen, garantiere nicht für die
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Sprecht bitte immer vorher mit eurem Tierarzt.
Was bei dem einem Pferd hilft, muß einem anderen noch lange nicht wirken.
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Beitrag#2von Eline » 3. Mär 2008 21:21

dann hab ich noch weitergegoogelt ...........

Lassen sich Flecken eines silberhaltigen Warzenmittels von der Haut meines Pferdes entfernen?
Bei der Anwendung von Silbernitrat (Höllenstift) zur Behandlung von Gewebswucherungen bleiben dunkle Flecken zurück, die sich aus schwer löslichen Silbersalzen, hauptsächlich Silbersulfid zusammensetzen. Dieses Silbersulfid ist in Wasser so gut wie nicht löslich und chemisch einigermaßen beständig, jedenfalls beständiger als biologisches Material wie Haut oder Haare. Es ist uns kein Mittel bekannt, mit dem Sie derartige Flecken von den Beinen Ihres Pferdes entfernen können. Lediglich natürliche Regenerationsvorgänge von Haut und Haaren werden diese Flecken zum Verschwinden bringen.
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hab dann mal bei *Menschenwarzen geschaut:

Medikamentöse Behandlung
Am besten bewährt hat sich Salizylsäure als Lösung, Salbenstift oder Warzenpflaster. Salizylsäure weicht die Verhornungen auf, so dass sie sich leichter entfernen lassen. Ein weiterer bewährter Wirkstoff ist Milchsäure, die allerdings ätzend wirkt.
Auch Silbernitrat und Chloressigsäure kommen zur Warzenbehandlung in Frage. Besondere Vorsicht im Umgang ist deshalb geboten. Die umliegende Haut muss mit Vaseline oder Zinkpaste geschützt werden.
Die Substanz Fluorouracil (in Verbindung mit Salyzilsäure) ist ein die Zellvermehrung hemmender Wirkstoff. Untersuchungen legen jedoch den Schluss nahe, dass sie nicht in allen Fällen besser wirkt als Salizylsäure allein, und zuweilen Nebenwirkungen wie Kontaktallergien und Schmerzen verursachen kann.
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damals bin ich auf ein Mittel gestossen, das die Warzen meines Pferdes entfernt hat, es heisst Acetocaustin.

Vorsichtig anwenden, nur 1 x pro Woche, die gesunde Haut mit Vaseline vor der Anwendung zuschmieren, dann das Mittel mit dem Auftragestäbchen vorsichtig auf die Warzen tupfen, fertig.


PRÄPARAT

Acetocaustin Lsg.

Wirkstoff: Monochloressigsäure

Hersteller: Temmler Pharma

Packungen

* 1,0 ml Lsg.

Präparateinformationen:
Zusammensetzung »
Anwendung »
Gegenanzeigen »
Schwangerschaft »
Warnhinweise »
Hinweise »
Dosierung»

Zusammensetzung
100mg Lsg. enth.: 50mg Mono-Chloressigsäure. Weit. Bestandteile: ger. Wasser.

Anwendung
Zum Ätzen v. gewöhnl. Warzen (Verrucae vulgaris).

Gegenanzeigen
Nicht im Gesichtsbereich anw., keinesfalls darf die Lsg. mit den Augen od. den Schleimhäuten v. Nase u. Mund in Berührung gebracht werden. Nicht anw. im Genitalbereich, an wunden od. beschädigten Warzen, n. Excision, Kyrochirurgie, Bleomycin-Unterspritzung, Laserbehandl. Nicht ohne ärztl. Kontrolle bei nicht eindeutig als Warzen erkennbaren Hautveränd. anw., wie z.B. b. Dorn- bzw. Stechwarzen der Fußsohlen od. Flachwarzen. Nicht geeignet z. Behandl. v. Muttermalen u. Alterswarzen. Bei bekannter Neigung zu überschießender Narbenbildung (Keloiden) nicht anw.

Schwangerschaft
Obwohl bisher keine Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirk. vorliegen, keine Anw. während der Schwangersch.

Nebenwirkungen
Gelegentl. Hautreizungen (Brennen, Rötung), insbes. bei durch Vorbehandl. verletzten Warzen.
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Leider stand nirgends mehr dazu, ob es geholfen hat, was es überhaupt für Warzen waren ..fand es nur intressant, habe ja teilweise selber eine leichte Ätzsalbe angewandt, aber auf Dauer zu riskant und schmerzhaft :-?

Würde mich intressieren, ob jemand mit diesen heftigen Sachen Erfahrungen gemacht hat?
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Gruß Irene/ Eline
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