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Ronja's OP Erfahrungsbericht - Bilderfolge


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Ronja's OP Erfahrungsbericht - Bilderfolge

Post#1by schnulle » 14. Aug 2008 20:16

Ende des Sommers 2006 entdeckte ich bei meiner Tinkerstute eine ca 10Cent große trockene Hautstelle in der inneren Flanke. Ich dachte das sei vom schwitzen und zudem hat sie immer mal kleine Probleme mit ihrer Haut (Mauke , Raspe). Aloe Vera und etc. half leider nicht und im Herbst 2007 ertastete ich darunter eine erbsengroße Verhärtung. Zwei Tierärzte meinten das wäre nichts und erst der dritte meinte es könnte ein ES sein und er müßte es schnellsten rausschneiden. Leider sind hier meine Möglichkeiten begrenzt, weil ich in Brüssel wohne und hier sind Tierärzte mit Pferdefachwissen eher Minderheit.
Ich saß Tag und Nacht am Computer und nach langem hin&her schnitt er das ES raus. Nach ca 8 Tagen wuchs der Tumor explosionsartig durch die Fäden. Ich war ziemlich fertig und telefonierte durch halb Deutschland.
Ich las in diesem Forum rauf und runter um eine Lösung zu finden. Zwei deutsche Tierärzte rieten mir dann in die Uniklinik Gent zu fahren zu einer bestimmten Ärztin. Sie hat eine Behandlungsmethode mit 80% Heilungschance. Deutschland gab mir höchstens 60%.
Nach 2 Wochen gings los. Das ES wurde rausgeschnitten und das Fleisch rundherum großflächig vereist.
Es stellte sich heraus, daß das ES sehr agressiv und bis auf die Muskulatur vom Knie runterging. Dementsprechend tief und riesig war die Wunde. Die Wunde mußte 3xtägl mit einem Schlauch ausgespült werden, was wir die nächsten Monate machen sollten. Die Wunde mußte von innen nach außen heilen und es es sollte ein harter Weg sein.
Nach 1,5 Wochen wollte ich meine Süße abholen. Leider hatte sie plötzlich ein dickes Bein und Fieber. Man stellte nach einigen Tagen fest das es nichts mit der OPWunde zu tun hatte, sondern oberhalb der Wunde eine Entzündung im Bindegebe hatte. Super selten , schwer zu diagnostizieren und schwer zu behandeln.
Vier verschiedene Antibiotika, das letzte intravenös und Intensivstation.
Das Alles war sehr schlimm und hat fast 8 Wochen gedauert. Wir haben Beide sehr gelitten!
Endlich zu Hause, waren die Probleme nicht zu Ende. Täglich duschen und Wundversorgung. Zum Glück gibt es Zedanspray gegen die Fliegen , was man auch auf die Wunden sprühen kann.
Die ES Wunde verheilte super aber leider platzte jetzt ständig die Haut auf wo die Entzündung war.
Wenn sie sich gut fühlte und wälzte oder wenn es warm war und sie schwitzte. Wie mit der Rasierklinge aufgeschnitten 15cm lang teilweise 4cm tief. Kaum zu und schon wieder auf an gleicher oder an neuer Stelle. Die ES OP ist längst geschlossen.
Vor 4 Wochen hat eine Bekannte bei ihr Reiki angewendet, ca 3x die Woche und jetzt ist seit ca 2 Wochen alles zu. Vor ein paar Tagen hat sie der Übermut gepackt und sie ist wildbockend über die Weide gerast und es hat gehalten!!!!! So habe ich jetzt den Mut und die Kraft hier zu schreiben.
Mit der Klinik war ich sehr zufrieden! Alle waren sehr nett und haben sich toll gekümmert. Der Preis war auch ok(wenn der Rest nicht gewesen wäre). OP, Aufenthalt mit allem drum und dran etwas mehr als 1000,-
Ich hofffe nun das nicht irgendwo noch mal ein Neues wächst. Wenn es wieder, wie in unserem Fall nach innen wachsen würde, würde ich wieder mit ihr nach Gent fahren und sie operieren lassen.
Jetzt soll sie erst mal das neugewonnene Leben genießen und mit Freunden auf der Weide tollen.
Also nur Mut und Daumen drücken.
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Post#2by Mano » 15. Aug 2008 20:51

Drücke Dir die Daumen das kein neues ES nachkommt, und hoffe du schreibst hier wieder, wenn es eine Änderung gibt.
Fotos hast du keine davon gemacht ?
Lg Anita
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Post#3by schnulle » 16. Aug 2008 15:39

Habe Fotos , kann sie aber leider hier nicht hochladen.
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Post#4by Eline » 16. Aug 2008 17:23

mail sie mir info@sarkoid.de :mrgreen: bitte Nicknamen angeben und wo sie hinsollen, ich bin leicht vergesslich :-?
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Post#5by Eline » 18. Aug 2008 13:18

Hier die Bilder:

Foto 1 ES waechst durch die Naht nach zehn Tagen
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Foto 2 In der Klinik nach der OP
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Foto 3 zwei Monate nach OP, man sieht das das Bindegewebe beginnt zu reissen
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Foto 4 vor ca. drei Wochen
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Post#6by Eline » 18. Aug 2008 13:22

Hallo Ronja,
danke für die Bilder :!:

Bei Bild zwei, das schaut komisch aus, da hätte ich gewttet, das die der freiliegende Tumor ist, aber da es ja so toll verheilt, wars das wohl nicht.

Das erste mal wurde ja genäht und das zweite mal, blieb da die Wunde offen?
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Post#7by schnulle » 18. Aug 2008 14:51

Sorry, Ronja ist mein Pferd und ich heiße Petra. :lol:

Beim ersten Mal hat der Tierarzt den Knoten rausgeschnitten und vernäht.

In der Klinik wurde sehr tief (bis zur Muskulatur) und großflächig geschnitten, danach vereist.

Soetwas kann man nicht nähen. Die Wunde wächst von innen nach außen zu und man muß tägl Wundwasser auspülen und reinigen, das heißt die Krusten entfernen.

Nix für schwache Nerven.

Zum Glück stand Ronja immer total brav.

LG Petra
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Post#8by Eline » 18. Aug 2008 14:58

Petra *klar* :mrgreen:
aber der Einfachheithalber wird bei mir jeder mit dem Nicknamen angesprochen, wie erwähnt liegt mein Problem bei den Namen :mrgreen:
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