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Blacksheeps-Jessys Behandlung mit Liverpoolcreme-Bilderfolge


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Blacksheeps-Jessys Behandlung mit Liverpoolcreme-Bilderfolge

Post#1by Eline » 5. Jan 2009 18:29

nachzulesen hier :arrow: Jessys Erfolgstory

Bericht:

Wie im Steckbrief zu sehen, habe ich eine Arabermischling Stute (Rappschimmel).

Behandlungsstelle: Rechter Innenschenkel, nah beim Euter.
Anfangs wurde der Tumor als normale Warze abgetan. Damals hatte dies eine Größe von ca. 2 cm.
Auch noch vor ca. 3 Jahren wurde der damals schon Faustgroße Tumor immernoch als Warze benannt, jedoch von einem anderem Tierarzt. Der Tumor wuchs immer weiter, jedoch recht langsam über Jahre hinweg. Erst zum Schluss in den letzten 1 1/2 Jahren konnte man förmlich dabei zusehen.
Im Januar 2008 kam dann der Tierarzt zum Impfen und nur durch Zufall habe ich ihm dieses riesen Ding gezeigt. Immerhin war dann die Größe schon ca. 15 cm breit. Der Tierarzt fragte mich ob ich wüsste, dass es sich hierbei nicht um eine Warze handelt. Naja was sollte ich ihm sagen .... Schock ! Diagnose Turmor!

Er sagte mir, dass die University of Liverpool Creme extra für einzelne Fälle herstellt. So habe ich mir von ihm die Adresse geben lassen und ein Foto vom Tumor nach England per Email geschickt.

Foto Februar 2008
Image

Nach längerer Bearbeitungsdauer kam dann die Creme. Wobei ich sagen muss, dass diese einen hohen Preis von ca. 200 ? (3 Tuben je 20g) betragen hat.

Name Creme:
Efudix 5% Creme

Die Anleitung ist komplett auf englisch geschrieben.
Die erste Cremephase ist sehr Zeitintensiv und aufwendig. Vorallem bei dieser Behandlungsstelle.
In der ersten Woche musste die Behandlungsstelle 2x täglich eingecremt werden.
ACHTUNG: Benutzung nur mit Latexhandschuhen, da diese Creme SEHR ätzend ist.
Die erste Woche war vom cremen her recht einfach gestaltet.

In der zweiten Woche musste 1x täglich (zur selben Zeit) gecremt werden.

Foto März 2008
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In der dritten Woche musste dann nur noch der letzte Rest der drei Tuben im selben Abstand eingecremt werden. Jedoch muss ich sagen, dass dies für das Pferd sehr unangenehm ist.

Ich habe mich Anfang April ziemlich erschrocken, wie sich der Tumor verändert hat. Jedoch sagte mir der Tierarzt, dass dies normal sei.

Foto Anfang April 2008
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Foto Mitte April 2008
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Dann habe ich eine kleine Pause eingelegt, da die Creme etwas läbger braucht, eh etwas vom Tumor abfällt.

Im Sommer 2008 habe ich dann ohne weitere Bestellung zwei weitere Cremedosen erhalten. Zu einem Preis vom 251 ?.

Diese zwei verschieden dosierten Cremedosen wurden nun extra angemischt für mein Pferd.

Eine Dose hatte 50 % Strenght Sacroid Cream
die Zweite Dose 75 % Strenght Sacroid Cream.

Diese Dosen müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Und auch hier ist es noch mal mehr erforderlich, dass bei der Behandlung Latexhandschuhe getragen werden. Diese Creme ist noch hoch dosierter als die ersten drei Tuben.

Jedoch ist hier die Behandlung noch mehr aufwendig.

Da abwechslend im Abstand von 48 bis 72 (stundengenau) eingecremt werden muss. Diese zweite Cremekur dauerte ca. 3 Wochen. Nach der eigentlichen Kur habe ich dann des Tierarzt nochmal nachschauen lassen. Und mir das Okay geholt, dass ich die letzten Reste noch aufbrauchen kann.

Hierbei muss ich sagen, dass diese zweite Cremekur sehr an den Nerven des Pferdes und des Besitzers zährt. Während der Kur, war es fast unmöglich, dass ich mein Pferd noch anfassen konnte, geschweige denn, auch nur in die Nähe des Tumors kommen konnte. Hier hat man klar gesehen, dass diese Creme sehr intensiv ist. Ich musste zum Schluss meiner Stute immer eine Stunde vor dem Cremen ein Beruhigungsmittel geben. Sonst wäre das Cremen nicht möglich gewesen. Und das nach über 13 Jahren Vertrauen. Meine Stute hat um sich geschlagen mit den Hinterbeinen, dass es zum Teil auch schon mit dem Beruhigsmittel gefährlich war. In dieser Zeit bin ich wenig bis gar nicht geritten. Auch die Laune des Pferdes hat sich bemerkbar gemacht. Das Bein schwillt während der Behandlung etwas an. Meine Stute war in diese Zeit sehr zickig.

Foto August 2008
Image


Ich persönlich bezeichne die erste Cremephase gerne als "Aufräumtrupp". Da man gut erkennen kann, das erst die kleinen Tumorstellen weggegangen sind. Übrig geblieben sind dann die etwas größeren Stellen und der große Kern.

Foto Oktober 2008
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Foto Januar 2009
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Das was auf dem Foto noch zu sehen ist, hängt nicht mehr an der Haut sondern am Winterfell. Auch noch nach diesen Monaten der Ruhepause, lässt mich mein Pferd noch nicht ganz an diese Stelle ran fassen. Es ist in dieser Zeit der Cremephasen sehr wichtig, dass die Pferde nicht nur zum Cremen raus geholt werden, sondern danach immer noch etwas anderes wie putzen usw. gemacht wird. So bekam ich mein Pferd langsam wieder dazu, dass ein "normales" Putzen mit Hufeauskratzen möglich war. Für das Pferd ist diese Art von Cremen recht unangenehm. Jedoch in dem Alter von 20 Jahren, wollte ich meiner Stute keine OP mehr antun.

Jetzt in Januar 2009 ist der Tumor nicht mehr zu sehen. Jedoch kann man keine Garantie haben, dass dieser wieder anfängt zu wachsen.

Der Tierarzt hat die Methode des Abbindens nicht gewählt, da so der Kern nicht behandelt werden würde. Ich hoffe nun, dass es so bleibt. Bei den äußeren Stellen ist auch schon wieder Fell nachgewachsen. Jedoch habe ich während den Cremephasen am Rande der Verzweiflung gelegen und es sind auch einige Tränen geflossen. Denn der Anblick dass mein Pferdchen Schmerzen hat, war nicht immer leicht. Im Februar 2009 sind wir zwei schon 14 Jahre ein Paar und kennen uns beide auswendig und haben viel Vertrauen gegenseitig. Aber an manchen Tagen während der Behandlung habe ich zeitweise gedacht, dass dieses Vertrauen weg ist.

Aber ich muss auch sagen, dass ich so eine starke Wirkung von einer Creme nicht erwartet habe und bin bis jetzt froh, über das Ergebnis. Es ist zwar nicht die billigste Variante, aber man gibt dann doch alles, damit es dem Pferdchen gut geht.
.....nur eine langweilige Frau hat einen perfekten Haushalt .....
Gruß Irene/ Eline
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Sprecht bitte immer vorher mit eurem Tierarzt.
Was bei dem einem Pferd hilft, muß einem anderen noch lange nicht wirken.
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