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Infos zu arsenhaltigen Salben


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Infos zu arsenhaltigen Salben

Post#1by Eline » 12. Jan 2008 00:22

Arsensalben:
Behandlung durch den TA, früher wurde zur Behandlung von Hautkrebs der stark arsenhaltige Mineralstein Antimonglanz genommen und pulverisiert und mit Fett vermischt.

Ebenfalls angeregt durch die Trypanosomen-toxische Wirkung von Atoxyl entwickelte Paul Ehrlich das arsenhaltige Salvarsan (chemisch Arsphenamin). Das 1910 in die Therapie der Syphilis eingeführte Mittel stellte die erste antibiotisch wirksame Substanz dar und war Vorbild für die Entwicklung der bis heute verwendeten Sulfonamide. Es wurde lange Zeit auch bei der Behandlung von Dysenterie eingesetzt.
Im Jahr 2000 wurde ein arsenikhaltiges Präparat unter dem Namen Trisenox in den USA zur Behandlung der promyelozytären Leukämie (APL) zugelassen. Seit 2002 besteht für Trisenox auch in Europa eine Zulassung zur Behandlung der APL, (Vertrieb in EU und USA: Cephalon). Seine Wirksamkeit bei der Krebstherapie wird auch auf die antiangioneogenetische Wirkung zurückgeführt.
Die verschiedenen Arsensulfide sind Bestandteil von Arzneimitteln der Chinesischen Medizin. Arsenicum album spielt in der Homöopathie eine wichtige Rolle, es ist eines der sogenannten Polychreste (häufig verordnete Arzneimittel).
Antimonglanz/Stibnit wird wieder um auch gegen Leishmaniose ("Orientbeule") verwendet, dort ist es immernoch ein Bestandteil der Chemotherapie.
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