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Infos zum auralen Plaque


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Infos zum auralen Plaque

Post#1by Eline » 13. Jan 2008 01:28

Auraler Plaque
Klinisch kann man zwischen den typischen Warzen (Papillomen) und dem sogenannten auralen Plaque unterscheiden. Beim auralen Plaque zeigen sich kleine, runde, depigmentierte warzenähnliche Knötchen an der Innenfläche der Ohrmuschel. Diese können in jedem Alter auftreten und sind in der Regel reaktionslos. Spontane Regression wird jedoch nicht beobachtet (Williams 1997).
Gerber (1994) ist der Auffassung, daß der aurale Plaque nicht durch das equine Papillomvirus verursacht wird, sondern daß es sich dabei um eine Sonderform des equinen Sarkoids handelt. Nach diversen Beobachtungen tritt der aurale Plaque häufig in Verbindung mit anderen Sarkoidformen auf, so daß es sich dabei sehr gut um eine Sonderform dieses Hauttumors handeln könnte.

aural bedeutet *das Ohr betreffend*
Plaque ist in der Medizin eine bis zu erbsengroße erhabene Verdickung der Haut

siehe auch Papel
Last edited by Eline on 12. May 2008 13:20, edited 1 time in total.
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Post#2by Eline » 3. Mar 2008 20:36

Auszug aus: http://www.pferdeklinik-cronau.de/news/01_06.pdf

Auch Kriebelmücken können zu Problemen am Ohr führen. Obwohl diesekleinen Mücken nur 1 ? 6 mm groß sind, können sie mit ihren miniaturgrossenblutsaugenden gezackten Beißwerkzeugen nachhaltige Verletzungen desGehörgangs verursachen. Außer der extrem aggressiven Vorgehensweisedieser Milben, wird angenommen, dass sie auch Überträger von Viren sind und die sogenannten ?Aural Plaques? verursachen. Das sind grau-weißewarzenähnliche Gebilde, die häufig am Pferdeohr gefunden werden. Sie führen nicht zwingend zu klinischen Erscheinungen, außer dass sie einfach unangenehm für das Pferd sind.
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Auszug aus:http://www.dermafas.com/testimonials.shtml#anchor%20plaque mit vielen Fotos!

Aural Plaque (?Ear Fungus?)


White benign growths (not a fungus) commonly found on the inner surface of a horse's ear. Can also appear as warts on the face and muzzle. May initially look like dandruff. When the crust of the plaque is removed the skin is pink. The plaque is thought to be caused by a virus and possibly spread by black flies (buffalo gnats). Black flies re common around fast running water, necessary for larval development. Preventative measures include use of insecticide/repellent and/or stabling during the day as black fly are day biters.
Last edited by Eline on 9. Mar 2008 22:24, edited 1 time in total.
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Post#3by Eline » 15. May 2008 00:55

Aural plaques are clinically recognized as different from warts. They are benign, raised, white to pink lesions that occur bilaterally on the inner surface of the ear. They respond poorly to treatment and do not spontaneously regress. They were thought to be caused by biting flies and are sometimes incorrectly described as "ear fungus". Infrequently, these plaques appear on the anus, penis and vulva. Aural plaques can be found on any horse older than one year of age. These plaques can become severely irritated by biting flies and horses become very defensive about having their ears touched.

Treatment with a soothing ointment, like Mentholatum, to the inner surface of the ear can be helpful. I have also tried the various corticosteroid/antibiotic ointments like Panalog or Otomax with a success. These ointments will relieve the inflammation but the plaques remain. I am not aware of a consistent treatment reported for aural plaques.


:arrow: http://www.horse-previews.com/1001artic ... r1001.html

hat Taroza netterweise übersetzt :mrgreen:

Medizinisch wird Auraler Plaque von Warzen unterschieden. Es handelt sich um benige (gutartige), erhöhte, weiß bis rosane Veränderungen, die beidseitig an der inneren Ohroberfläche auftauchen. Er reagiert kaum auf Behandlungen und zeigt keine spontane Regression. Man glaubte, Auraler Plaque wird durch Stechfliegen ausgelöst und er wurde manchmal fälschlicher Weise als "Ohrpilz" bezeichnet. Selten taucht der Plaque auch am Anus, Schlauch oder Scheide auf. Auraler Plaque kann bei jedem Pferd entstehen, das älter als ein Jahr ist. Der Plaque kann durch Stechfliegen besonders gereizt werden wodurch die Pferde sehr empfindlich beim Berühren der Ohren werden.

Eine Behandlung der Ohreninnenfläche mit beruhigender Salbe, wie "Mentholatum", kann nützlich sein. Ich habe auch diverse kortikosteride/antibiotische Salben mit Erfolg verwendet. Diese Salben werden die Enzündung lindern, aber der Plaque an sich bleibt. Ich kenne keine Berichte über eine beständige Behandlung für Auralen Plaque.
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Post#4by Eline » 25. May 2008 19:16

und noch eine Übersetzung von Taroza

Aural plaques, horse
:arrow: http://www.merckvetmanual.com/mvm/index ... /30800.htm

Equine aural plaques ( papillary acanthoma, ear papillomas) are caused by a papillomavirus. Black flies ( Simulium spp ) are likely the mechanical vector. These flies are active at dawn and dusk, when they attack the head, ears, and ventral abdomen of horses. Clinically, the lesions are characterized by depigmented, hyperkeratotic, coalescing papules and plaques localized to the concave aspect of the pinna. Often both pinnae are affected. Similar lesions may be present around the anus and external genitalia. Lesions are usually asymptomatic, but in some cases the direct effect of the fly bite causes dermatitis and discomfort. Histologically, the lesions are characterized by mildy papillated epidermal hyperplasia and marked hyperkeratosis. Increased size of keratohyalin granules, poikilocytosis, and hypomelanosis may also be present in the epidermis. Intranuclear viral particles have been seen in electron microscopic studies. Treatment includes frequent applications of fly repellent and stabling the horse during the fly?s feeding times. Lesions typically do not regress.
_________________


Equiner auraler Plaque (pappilares Stachelzellengeschwulst, Ohrpappilomen/ohrpappiloma?) werden durch den pappilomavirus verursacht. Wahrscheinlich sind schwarze Fliegen (Simulium spp) die mechanischen Überträger dafür. Diese Fliegen sind während der Morgen- und Abenddämmerung aktiv und attackieren den Kopf, die Ohren und den Unterleib/Bauchbereich. Für diese Hautverletzungen sind medizinisch gesehen folgende Eigenschaften typisch: Depigmentierung, Hyperkeratose (Hornhautbildung), verschmelzende Knötchen und Belag (Plaque) an der Innenseite der Ohrmuschel. Meistens sind beide Ohren betroffen. Ähnliche Hautverletzungen können im Bereich des After sowie äußerer Geschlechtsteile auftreten. Diese Stellen sind in der Regel ohne erkennbare Symptome, aber in manchen Fällen kann der direkte Biss von Fliegen entzündliche Hautreaktionen und leichte Schmerzen verursachen. In der Epidermis können sich auch vergrößerte Keratohyalinkörnchen (am Verhornungsprozess beteiligt), Poikilozytose (Blutzellen mit Hämoglobin?) und Hypomelanosis (Hautveränderungen mit depigmentieren Stellen) befinden. In elektronenmikroskopischen Studien wurden intranukleare Virusteilchen entdeckt. Die Behandlung beinhaltet die häufige Anwendung von Antifliegenmitteln und das Hereinholen der Pferde während der Hauptangriffszeit der Fliegen. Die Hautverletzungen zeigen gewöhnlich keine Regression.
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